Neue Ironman-Bestzeit in Brasilien genügt nicht für Qualifikation – aber: „Es war ein tolles Erlebnis“

Hawaii muss auf Halatsch warten

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Ein wenig kaputt, aber auch sehr glücklich: Niels Halatsch präsentiert am Strand von Fortaleza sein Finisher-Shirt und die Medaille.

Rotenburg - Nachdem Niels Halatsch den Ironman im brasilianischen Fortaleza erfolgreich beendet hatte, war der Triathlet des TuS Rotenburg einfach nur erleichtert – und keineswegs enttäuscht: „Klar wäre es der Oberhammer gewesen, wenn es dieses Mal schon mit der Qualifikationszeit für Hawaii geklappt hätte“, berichtete er aus Südamerika. „Aber schließlich habe ich auch so eine neue Bestzeit erzielt.“ Nach 10:53:05 Stunden lief der 26-Jährige als insgesamt 138. von 1300 männlichen Startern über die Ziellinie. In seiner Altersklasse belegte er den 15. Platz.

Um 6 Uhr morgens sprang Halatsch mit fast 2000 anderen Athleten ins Hafenbecken von Fortaleza. „Eigentlich lief das Schwimmen, trotz der hohen Wellen bis Kilometer zwei echt gut. Auf dem Rückweg hatten aber viele das Problem, dass die Sonne ziemlich geblendet hat. Somit war es schwer, eine saubere Linie zurückzuschwimmen“, erklärte Halatsch. Nach 1:09:11 Stunden beendete er die erste Disziplin.

„Die härtesten zwölf Kilometer meines Lebens“

Auf der 180 Kilometer langen Radstrecke machte Halatsch, der zu Beginn noch auf Platz 164 verweilte, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 34 Stundenkilometern sowie einer Zeit von 5:20:25 Stunden ordentlich Boden gut und ging als 113. in den Marathon. „Die erste von drei Runden lief wirklich gut. Danach haben jedoch die 33 Grad im Schatten ihre Wirkung gezeigt. Ich konnte das angepeilte Tempo nicht mehr halten. Ab Kilometer 30 musste ich mich dann komplett durchbeißen und an jeder Versorgungsstation etwas trinken. Das waren die härtesten zwölf Kilometer meines Lebens“, so Halatsch. Er benötigte für den Marathon 4:18:39 Stunden.

„Obwohl der Ironman auf Hawaii leider noch warten muss, bin ich wirklich zufrieden mit meiner Leistung“, meinte der Mulmshorner. „Als Endplatzierung hätte schon der 33. Platz herausspringen müssen. Da muss man auch einfach mal anerkennen, dass die anderen Starter echt stark waren. Ich bin dennoch absolut einverstanden mit meiner Leistung und froh, bei diesem Wettkampf gestartet zu sein. Es war ein tolles Erlebnis“, betonte Halatsch und ergänzte hinsichtlich der großen Unterstützung: „Der Rückhalt von Familie und Freunden bedeutet mir sehr viel.“

lek

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