Neue Aufbauspielerin der Hurricanes erzielt beim Testspielsieg in Göttingen 30 Punkte

Rodriguez ist kaum zu kontrollieren

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Guter Test für die Hurricanes: Kiera Mallard schnappt sich den Ball vor Göttingens Birte Bencker.

Göttingen - Von Helmut Anschütz. In ihrem vorletzten Test vor dem Start in die Basketball-Bundesliga der Damen kamen die Avides Hurricanes zu einem hart erkämpften 72:64 (37:26)-Sieg bei Zweitligist BG 74 Göttingen. Die „Veilchen Ladies“ leisteten dem Team von Trainer Tomas Holesovsky vor 120 Zuschauern harte Gegenwehr.

Letztlich revanchierte sich der Erstligist aber für die im „Hinspiel“ erlittene 71:73-Niederlage eine Woche zuvor. „Das war, was wir brauchen“, meinte Hurricanes-Coach Holesovsky nach der intensiven Partie. „Die Mädels müssen 40 Minuten unter Druck spielen. Und Göttingen hat nicht wie ein Zweitligist gespielt.“ Was schon zu Beginn zu sehen war. Nach Kierra Mallards Führung zogen die Göttingerinnen auf 9:2 weg, angetrieben von ihrer Spielmacherin Joanna Miller, die Monique Smalls ersetzt.

Erst langsam kamen die Hurricanes besser in die Partie und verkürzten nach dem Auftaktabschnitt auf 11:12. Während die Gastgeberinnen im zweiten Viertel in der Konzentration nachließen und jede Menge Flüchtigkeitsfehler begingen, setzte sich nun vor allem Rotenburgs neuer Pointguard Angela Rodriguez immer besser in Szene. Der kleine Irrwisch war kaum zu kontrollieren und markierte bis zur Pause 14 Zähler. Auch Nationalspielerin Margret Skuballa und Centerin Mallard verstanden es, ihre Größenvorteile auszunutzen.

Während Rodriguez im dritten Viertel nur auf zwei Punkte kam, drehte sie im abschließenden nochmals auf legte 13 Zähler nach. Doch auch sie konnte nicht verhindern, dass die Hurricanes nach 33 Minuten beim 53:54 erstmals seit Anfang des zweiten Viertel in Rückstand geriet. Göttingen ließ nicht locker, sodass die nur zu acht angetreten Gäste alles aufbieten mussten, um sich schließlich doch noch durchzusetzen.

„Der Schlüssel war unsere Verteidigung“, meinte Coach Holesovsky. „Wir haben Göttingen in der ersten Halbzeit bei 26 Punkten gehalten und danach alles gegeben. Ich bin zufrieden, weil wir uns in der zweiten Halbzeit auch mehr mit dem Ball bewegt haben.“

Göttingens neuer Trainer Hermann Paar fand: „Wir haben anfangs Angst vor der eigenen Courage gehabt. Insgesamt aber war es eine gute Leistung. Rotenburg schätze ich stärker ein als Halle.“ Gegen die Lions hatte Göttingen unlängst mit 67:76 verloren.

Hurricanes: Rodriguez (30), Skuballa (12), Mallard (13), Mankertz (9), Pakulat (5), Thänert (3), Janßen, Tasdeus.

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