Startnummer 5: Margit Müller

Margit Müller

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Margit Müller nimmt Maß: 2016 war ein äußerst erfolgreiches Jahr für die Jeersdorfer Bogenschützin. 

Jeersdorf - Wenn Margit Müller das Jahr 2016 Revue passieren lässt, kommt sie aus dem Staunen nicht heraus. „Das war schon der Wahnsinn“, sagt die Bogenschützin des SV Jeersdorf, die sich gleich für zwei Deutsche Meisterschaften qualifiziert hatte und als Krönung mit dem Damen-Altersklassenteam ihres Clubs – zusammen mit Silke Braun und Ursula Schneider – Bronze bei den Titelkämpfen WA im Freien in München holte. „Dabei wollten wir nur nicht Letzter werden“, gesteht die Pädagogin mit der ruhigen Hand schmunzelnd.

Margit Müller ist ein Naturtalent mit dem Bogen. Ein alter Hase? „Nein, das garantiert nicht.“ Erst seit 2010 schießt sie die Pfeile auf die bunten Scheiben. Schnell stellten sich die ersten Erfolge ein – auch zur Freude von Coach Jürgen Schneider. „Ich freue mich, dass es den Sport gibt und ich mit meinem geringen Aufwand so erfolgreich bin“, verweist sie auf „nur“ zwei Trainingseinheiten pro Woche.

Vor allem die Vielfalt des Bogensports ist es, die Müller so mag – sie schießt in der Halle, im Freien und besonders gerne mit dem Feldbogen, zudem startet sie mit der Mannschaft des SV Jeersdorf in der Oberliga. Und blickt auch dort nach vorne: „Regionalliga – da hätte ich wohl Lust drauf“, sagt Müller. Und obwohl das Bogenschießen von Natur aus eher eine Einzelsportart ist, schießt sie „am liebsten in der Mannschaft, denn da sind Freud und Leid leichter zu teilen“.

Bei der WA-Landesmeisterschaft gelang ihr 2016 der Vize-Titel auf der Distanz von 60 Metern. Bei dieser Art des Bogenschießens gab es im Sommer schließlich auch die Medaille mit der Mannschaft – in der Einzelwertung lag die frühere Basketballerin mit 567 Ringen auf Platz 18. Für Müller war es schon die vierte DM-Teilnahme in nicht einmal zwei Jahren.

Im März hatte sie in der Halle bei der DM in Bad Segeberg sogar den zehnten Platz erreicht. „Das war mega aufregend“, erzählt Müller. „Und mir war gar nicht bewusst, dass ich so gut war.“

Kurios war auch das Ergebnis der jüngsten Kreismeisterschaft in der Halle im November: 530 Ringe erzielte Margit Müller – und traf besser als jeder Mann. Kein Wunder, dass sie da die nächste DM-Teilnahme fest ins Visier genommen hat. 

maf

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