Brillowski verhindert im letzten Heimspiel für Kalteis die Niederlage – 1:1 gegen Unterstedt

„Natürlich fällt mir der Abschied schwer“

Da staubt die Seitenlinie: Sottrums Timo Löber (l.) behauptet den Ball gegen Unterstedts Florian Liszkowski. Foto: Goldstein

Sottrum - Von Mareike Ludwig. „Was lange währt, wird endlich gut!“ Mit diesem Sprichwort hat Staffelleiter Peter Krüger den Kreisliga-Fußballern des TV Sottrum zur Meisterschaft gratuliert. Das Wieste-Team hatte bereits vor zwei Wochen den Sprung in die Bezirksliga perfekt gemacht und durfte sich daher gestern nach dem letzten Heimspiel über die Meisterplakette sowie die Medaillen freuen. Zudem wurde auch noch Sottrums scheidender Coach Vitalij Kalteis verabschiedet. Kein Wunder also, dass das 1:1 (0:1) gegen die SG Unterstedt etwas in den Hintergrund geriet.

„Natürlich fällt mir der Abschied schwer. Wir haben hier in den vergangenen drei Jahren etwas Tolles aufgebaut. Es war immer mein Ziel, den Aufstieg zu schaffen. Daher tut es jetzt weh, nicht mehr in der Bezirksliga dabei zu sein. Ich freue mich aber, als Meistertrainer zu gehen“, erklärte Kalteis und zog sich zusammen mit dem Team nach Abpfiff das schwarze Meister-Shirt über.

Meisterlich war der Auftritt des Tabellenführers im ersten Durchgang jedoch nicht. Schon früh war zu erkennen, dass bei den Sottrumern die Luft raus ist. Vielmehr waren es die Unterstedter, die den Ton angaben und immer wieder im gegnerischen Strafraum auftauchten. In der 27. Minute belohnten sich die Gäste mit dem 1:0. Nach Vorarbeit von Leon Linke stand Nisar Atris genau richtig. In der Folge hätten Tobias Delventhal und Linke gleich mehrfach die Führung ausbauen müssen. „Mega ärgerlich“, kommentierte Unterstedts Coach Fabian Knappik, der auf seinen Trainerkollegen Uwe Delventhal aus familiären Gründen verzichten musste.

Kalteis‘ Kabinenansprache trug im zweiten Durchgang Früchte. Die Sottrumer agierten fortan mutiger und bekamen immer mehr Ballbesitz. Etwas Zählbares wollte zunächst aber nicht herausspringen. Die Unterstedter zogen sich indes immer weiter zurück. „Ich kann es mir auch nicht erklären, warum wir nicht an unsere gute erste Halbzeit angeknüpft haben. Am Ende dürfen wir uns nicht beschweren“, gestand Knappik und spielte damit auf die 86. Minute an. Sottrums Patrick Brillowski tauchte alleine vor Keeper Phillip Krüger auf und markierte per Kopf den Ausgleich. „Ich wollte mich mit einem positiven Ausgang zu Hause verabschieden. Die zweiten 45 Minuten waren wir am Drücker, daher geht das Remis in Ordnung“, so Kalteis, der sich nach einer Auszeit durchaus eine neue Trainerstation vorstellen kann. „Mich wird man bestimmt irgendwo auf einem Platz sehen.“

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