U 16 des RSV kommt bei JSG Vissel nicht über 2:2 hinaus / „Zu wenig Chancen“

Nagtegaal doppelt zur Stelle

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Der Rotenburger Jan Büchner (l.) versucht hier, Vissels Simon Uchtenhagen den Ball abzunehmen. Am Ende trennten sich beide Mannschaften 2:2. ·

Visselhövede · Die U 16-Fußballer des Rotenburger SV haben unnötig zwei Punkte liegengelassen. Im Kreis-Derby kam das Bezirksliga-Team von Trainer Henri Ohlmann beim Nachbarn JSG Vissel 90 nach dem deutlichen 9:0-Erfolg im Hinspiel vor drei Wochen jetzt nicht über ein 2:2 (2:1) hinaus. In der Tabelle bleibt der Wümme-Club Zweiter, die Heidestädter liegen mit einem Punkt auf dem letzten Rang.

Die Gäste agierten von Beginn an aggressiv und setzten die gegnerischen Akteure früh unter Druck. Folgerichtig erzielte Domenic Wahlers bereits in der vierten Minute die 1:0-Führung. Weitere Chancen wusste der RSV anschließend jedoch nicht zu nutzen. Stattdessen kam Vissel nach einem langen Befreiungsschlag durch Bennet Nagtegaal zum 1:1. Allerdings war dem Tor eine Abseitsposition vorausgegangen. Der Pfiff des Unparteiischen blieb jedoch aus. „Was soll ich meinen Verteidigern sagen? Sie haben alles richtig gemacht. Die Spieler standen fast zwei Meter im Abseits, aber der Schiedsrichter lässt weiterlaufen“, kritisierte Ohlmann.

Dem Rotenburger Spiel war der unglückliche Ausgleich deutlich anzumerken, und so übernahm Visselhövede in der Folgezeit mehr die Initiative. Kurze Zeit später erhöhten die Gastgeber durch Nagtegaal auf 2:1 (30.).

Nach dem Seitenwechsel hatte sich der RSV wieder gefangen und erspielte sich fortan die nötigen Torchancen. Von denen blieben jedoch ein Dutzend vorerst ungenutzt. Erst in der 65. Minute sorgte Jan Büchner mit dem 2:2 für den Ausgleich. Kurz vor dem Schlusspfiff bot sich den Platzherren dann noch die große Chance zum Sieg, der Ball traf jedoch nur die Querlatte. „Ich bin total zufrieden. Das haben die Jungs gut gemacht“, freute sich Vissels Coach Roland Hoffmann. Ohlmann sagte indes: „Es waren zu wenig hundertprozentige Chancen dabei, um noch einen dritten Treffer zu erzielen. Es war auch keiner dabei, der den Erfolg hätte erzwingen können.“ · bkü

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