Nachwuchsverein beackert Problemstellen

Der Nächste, bitte: Auch JFV Rotenburg verlässt ARS

Michael Niestädt will den Etat des JFV Rotenburg erhöhen.

Rotenburg - Eine Woche nach dem beschlossenen Austritt des Rotenburger SV aus der Arbeitsgemeinschaft Rotenburger Sportvereine (ARS) zieht der Jugendförderverein Rotenburg nach: Auch er hat sich auf seiner Jahreshauptversammlung für den Schritt aus der ARS entschieden.

Der Beschluss wurde aber bei zwei Gegenstimmen gefällt. Dem JFV Rotenburg missfällt es wie dem RSV, dass Rolf Ludwig als Vorsitzender der ARS ein Gegner des geforderten Kunstrasenplatzes ist. „So weit ich weiß, gibt es bei der ARS keinen Beschluss darüber, wie sich der Vorstand zu einem solchen Platz positioniert. Nur Herr Ludwig trägt seine persönliche Meinung nach außen“, erklärt der Vorsitzende Michael Niestädt und fügt einen weiteren Austrittsgrund an. „Zudem hat er im vergangenen Jahr falsche Zahlen zur Auslastung der Hallen genannt und beharrt darauf.“ Der JFV Rotenburg bleibt beim Thema Kunstrasenplatz am Ball. Eine spontane Abstimmung der 14 anwesenden Mitglieder ergab ein klares Votum dafür. Denn der Verein hat im Winter ein Problem. „Wir kommen mit unseren Teams fast nur in kleine Hallen, die teilweise keine Tore haben, rein“, hadert Niestädt. Deshalb sollen für das nächste Winterhalbjahr zusätzliche Zeiten beantragt werden. „Die ARS verteilt die Zeiten zwar offiziell, aber die Hallen gehören ja der Stadt“, sagt der JFV-Boss.

Er begrüßte bei der Versammlung auch RSV-Präsident Peter Grewe, der eine Woche zuvor unter anderem den Aufbau von Leistungsteams gefordert hatte. Niestädt zeigt sich davon aber etwas überrascht. „Wir haben Leistungsteams. Zudem gibt es nun ein Zusatztraining für ausgewählte Spieler mit den Trainern Tim Ebersbach, Bernd Santl und Christoph Drewes. Mit einem Etat von ungefähr 50 000 Euro kommt man irgendwann aber nicht mehr weiter“, bemerkt er. Deshalb steht er nun unter anderem mit dem RSV in Verbindung, um mehr finanzielle Mittel zu schaffen. Unter anderem sollen in Zukunft lizenzierte Jugendtrainer die Mannschaften weiterbringen. 

vw

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