Veeser FC bleibt ungeschlagen / Heins mit Doppelpack

Nack schockt Scheeßel und entscheidet das Derby – 3:2

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Nach dem 3:2 durch Bastian Nack (vorne rechts) ist der Jubel groß. Mit ihm freuen sich Pascal Schulze (l.), Bastian Kuschkewitz (springend) und Julian Menzel (verdeckt).

Eigentlich lag das Ende der Serie in der Luft – dann kam Bastian Nack! Der Veeser FC hatte im Derby der 1. Fußball-Kreisklasse Süd gegen Kreisliga-Absteiger SV Rot-Weiß Scheeßel nach einer schmeichelhaften 2:0-Führung den Ausgleich kassiert, war zudem aufgrund einer Gelb-Roten Karte gegen Thomas Grobrügge dezimiert – und hatte doch auf eigenem Platz das letzte Wort. Der 3:2 (1:0)-Siegtreffer des Mittelfeldspielers fiel in der zweiten Minute der Nachspielzeit – die Unschlagbaren sind weiter ohne Niederlage.

Westervesede - Simon Kuschkewitz, Trainer der Veeser, wollte den siebten Saisonsieg seines Tabellenzweiten erst gar nicht schönreden und gestand ehrlich: „Das war sehr glücklich. Wir haben wenig fürs Spiel getan, aber wenn du einen Lauf hast, dann gewinnst du eben diese Dinger.“

Wohl wahr, Scheeßel investierte mehr, kam aber lange nicht in die Box oder scheiterte am sicheren Keeper Ramon Heins. „Wir haben in der ersten Halbzeit die Geschwindigkeit vermissen lassen“, monierte Trainer Norman Wendland. Hinzu kam ein dicker Bock von Keeper Sebastian Bretzke, der Julian Heins das 1:0 auflegte (21.). „Dass Veese verteidigen kann, wissen wir. Es ist schwer, wenn du in Rückstand gerätst, gegen diese Kompaktheit zu spielen“, so Wendland. Erst recht, wenn auch noch das 2:0 fällt. Erneut war es Heins, der von der Strafraumgrenze abzog (62.). Doch Scheeßel kam zurück. Nach einem Querpass von Ali Kara verkürzte Florian Klee (69.), ehe Kara per Strafstoß nach Foul von Grobrügge an Matthias Miesner ausglich (85.). Als Grobrügge nach einer Rangelei mit Kara Gelb-Rot von Referee Christian Rathjen (SV Ippensen) sah, schien die Partie komplett zu kippen. Doch Veese überraschte erneut. Pascal Schulze legte quer auf Heins, dessen Schuss parierte Bretzke – im zweiten Versuch war er gegen Nack aber machtlos.

Trotz der komfortablen Lage bleibt für Kuschkewitz das Ziel bescheiden: Klassenerhalt. „Andere Ambitionen haben wir definitv nicht“, versichert er.

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