Duo verstärkt Rotenburger SV II

Nachtigall und Kaya bringen Qualität mit

Michel Müller (r.) steht im Ahe-Stadion auf dem Platz neben Onur Kaya (l.) und Nico Nachtigall, die beide ihr Trikot vor dem Körper in den Händen halten.
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Ein Routinier und ein Youngster: Michel Müller (r.) freut sich über die zwei Winterneuzugänge Onur Kaya (l.) und Nico Nachtigall.

Gleich zwei neue Spieler hat der Rotenburger SV II verpflichtet. Einer der beiden wird allerdings erst ab März spielberechtigt sein.

Rotenburg – Einer mit Erfahrung für das Mittelfeld, einer mit Talent und viel Potenzial für hinten: Die Kreisliga-Fußballer des Rotenburger SV II gehen mit weiteren Verstärkungen in die Aufstiegsrunde. Wie Spielertrainer Michel Müller verrät, schließen sich Onur Kaya vom Verdener Kreisligisten SV Hönisch und Innenverteidiger Nico Nachtigall aus der eigenen U 19 dem Kader an.

Ab März ist Nachtigall spielberechtigt – dann wird der Youngster 18 Jahre alt. „Er hat bereits über diese Saison hinaus fest zugesagt. Auf den Jungen freue ich mich, weil er sofort eine richtige Verstärkung ist“, verteilt Müller einige Vorschusslorbeeren. Über kurz oder lang traut er Nachtigall sogar den Sprung in die erste Herren zu. Dort hatte er auch schon mittrainiert. Seine große Stärke sei sein Offensivkopfball und seine Spielantizipation. Zusammen mit Kapitän Iago Schreier könnte er in der Kreisliga das wohl jüngste „und auch eines der besten Innenverteidiger-Duos der Liga“ bilden, ist Müller überzeugt. „Denen stehen beide die Tore nach oben offen“, betont der Spielertrainer.

Über ein paar Jahre mehr Erfahrung verfügt Onur Kaya. Der 30-Jährige ist nach Rotenburg gezogen und wird von Müller als Sechser eingeplant. Auch als Stürmer hat Kaya bereits gespielt. Für den TSV Dörverden lief er einst in der Bezirksliga auf, für den TSV Etelsen sogar sechsmal in der Landesliga. „Ich bin von seinen Qualitäten überzeugt, er kann den jungen Spielern helfen, ist derzeit aber noch nicht wieder bei 100 Prozent. Wenn er da ist, ist er definitiv einer, der viele Spiele für uns machen wird“, urteilt Müller.

Müller setzt nicht mehr auf Ammar Jaafar

Mit Ammar Jaafar plant der Spielertrainer der RSV-Reserve künftig dafür nicht mehr, nachdem der Offensivspieler seit einiger Zeit ohnehin schon nicht mehr zum Einsatz gekommen und stattdessen in der Dritten (2. Kreisklasse) aufgelaufen war. „Ich habe von ihm als Fußballer viel gehalten. Es haben aber ein paar Sachen nicht gepasst. Wir werden deshalb getrennte Wege gehen. Wenn er künftig in der Dritten spielen würde, würde mich das freuen. Ich wünsche ihm das Beste“, sagt Müller.

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