Nachfolger gesucht

Wie geht es weiter beim DFB?

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Die Kollage zeigt die bisherigen DFB-Präsidenten von Wolfgang Niersbach (oben links) bis zu Ferdinand Hueppe (unten rechts). Es fehlt Friedrich-Wilhelm Nohe.

Köln - Die Nachfolge des zurückgetretenen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach soll nach Ansicht von DFB-Schatzmeister Reinhard Grindel bis zum Sommer 2016 geklärt werden.

„Ich teile die Auffassung von Dr. Rainer Koch, dass wir bis zur Europameisterschaft vollständig neu aufgestellt sein sollten“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete. Koch führt den Deutschen Fußball-Bund (DFB) seit dem Rücktritt Niersbachs am Montag übergangsweise mit Ligapräsident Reinhard Rauball als Doppelspitze. Grindel gilt als Favorit der Amateurvertreter auf den DFB-Chefposten. Mehrere Landesverbände sprechen sich nach dem Rücktritt von Wolfgang Niersbach für einen Wandel des DFB-Präsidentenamt in eine hauptamtliche Aufgabe aus. Die Befürworter sind der Ansicht, dass die Leistung eines DFB-Chefs kaum noch mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit zu stemmen sei. Eine einheitliche Position gibt es nicht.

Das ist Reinhard Grindel

Präsidenten des DFB

2012 bis 2015: Wolfgang Niersbach
2004 bis 2012: Theo Zwanziger
2001 bis 2006: Gerhard Mayer-Vorfelder
1992 bis 2001: Egidius Braun
1975 bis 1992: Hermann Neuberger
1962 bis 1975: Hermann Gösmann
1949 bis 1962: Peco Bauwens
1925 bis1945: Felix Linnemann
1905 bis 1925: Gottfried Hinze
1904 bis 1905: Friedrich Wilhelm Nohe
1900 bis 1904: Ferdinand Hueppe

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