1:5 beim SC Spelle-Venhaus

Nach Mickelats Anschlusstor patzt der RSV doppelt

Björn Mickelat (vorne) bindet sich die Hose, Tim Ebersbach zeigt mit dem rechten Arm in Richtung Feld.
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Zum zweiten Mal traf Björn Mickelat (vorne) nach seiner Einwechslung – am Ende hieß es aber 1:5.

Der Rotenburger SV hat die bislang höchste Niederlage der Saison eingefahren. Zwar verkürzte Björn Mickelat auf 1:2, zwei Gegentore brachten kurz danach aber die Vorentscheidung.

Rotenburg – Mit der bis dato höchsten Saisonniederlge sind die Oberliga-Fußballer des Rotenburger SV vom SC Spelle-Venhaus nach Hause geschickt worden. „Das war definitiv kein gutes Spiel von uns“, gestand Coach Tim Ebersbach nach dem 1:5 (0:1) im Getränke-Hoffmann-Stadion der Emsländer. „Das muss man den Jungs auch mal zugestehen. Vielleicht haben sie in den letzten Wochen doch zu viele Körner gelassen.“

Die Vorbedingungen waren alles andere als ideal: Aufgrund der Regenfälle war das Training am Donnerstag ausgefallen, das am Freitag nur eingeschränkt möglich. Hinzu kam eine verspätete Ankunft in Spelle. „Die ersten 20 Minuten waren alle irgendwie noch im Bus“, meinte Ebersbach, der zudem kurzfristig den erkrankten Kapitän Stefan Denker ersetzen musste. Das gelang zunächst nicht, erst nach einer Umstellung im Zentrum hatte der RSV dort einen besseren Zugriff. Dann jedoch erhielt Spelle einen Strafstoß nach Foul an Christoph Ahrens zugesprochen, über den nicht nur der Coach noch lange nach dem Spiel rätselte. Felix Schmiederer verwandelte ihn (33.).

Zur zweiten Halbzeit stellte Ebersbach auf die Dreierkette um und brachte Christoph Drewes. „Eigentlich ist das total aufgegangen“, fand der Trainer. Nach dem 0:2 durch eine verunglückte Flanke von Philipp Elfert (55.) hatten die Rotenburger ihre stärkste Phase und verkürzten durch den eingewechselten Björn Mickelat (64.). Zwei individuelle Fehler brachten jedoch die Vorentscheidung. Erst war es ein Rückpass von Tobias Kirschke, der Ahrens statt den Kollegen erreichte, eine Minute später unterlief Drewes ein ähnliches Missgeschick, das Schmiederer nutzte (70./71.). „Die Tore haben wir selber geschossen, das ist das Ärgerliche“, bemerkte Ebersbach. Den Schlusspunkt setzte Michael Bünker (85.). „Bis zum 5:1 haben wir versucht, weiter nach vorne zu spielen. Aber die Balance zwischen Defensive und Offensive war nicht gut“, berichtete der Coach der Wümmestädter, die nun Achter sind. Sollte Spelle wie erwartet in die Aufstiegsrunde einziehen, schmerzt die Niederlage nicht. „In den entscheidenden Spielen haben wir bislang geliefert“, betonte Ebersbach.

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