Die Tischtennis-Damen des TuS Kirchwalsede steigen als Meister in die Landesliga auf /„Spannend für uns“

Nach 20 Jahren weht ein frischer Wind

Tischtennis-Damen des TuS Kirchwalsede

KIRCHWALSEDE (woe) · Dieser Abschied fiel bestimmt nicht schwer! 20 Jahre lang spielten die Tischtennis-Damen des TuS Kirchwalsede in der Bezirksoberliga, ehe dem Team in der vergangenen Saison der Aufstieg in die Landesliga gelang.

Mit neuen, jungen Talenten aus der eigenen Jugend und Neuzugang Elisa Oerding (kam vom TSV Gnarrenburg) fuhr das Team den Meistertitel nach einem packenden Zweikampf mit dem TSV Holtum (Geest) II ein.

Nie zuvor in der Kirchwalseder Vereinsgeschichte war einer Mannschaft der Aufstieg in die Landesliga gelungen, was die Tischtennis-Damen zum echten Aushängeschild ihres Clubs macht. „Die vergangene Saison war schon spannend für uns“, erklärt Teamsprecherin Kathrin Cordes.

Als „Dauergast“ in der Bezirksoberliga hatte das Team zwei Jahrzehnte lang alle Höhen und Tiefen erlebt: Vom knapp verpassten Aufstieg bis zum gerade noch geschafften Klassenerhalt war alles dabei. „Für den Aufstieg hat es irgendwie nie gereicht“, wundert sich Cordes.

Vor der vergangenen Saison strukturierte sich das Team neu und setzte vermehrt auf den talentierten Nachwuchs – mit Erfolg. So brachten unter anderem die heutige Topspielerin Carina Bleckwedel und ihre jüngere Schwester Kirsten frischen Wind ins Team. Gemeinsam mit Oerding und den beiden Routiniers Bianca Blanken und Cordes startete Kirchwalsede durch.

In der Landesliga schlägt sich das Team als Klassenneuling zwar ordentlich, belegt zurzeit allerdings nur den achten Platz und kämpft um den Klassenerhalt. Dass es in der höheren Klasse härter zugeht, bekamen die Kirchwalsederinnen also schon deutlich zu spüren. „Es ist eine Umgewöhnung für uns. Die anderen Mannschaften sind sehr stark“, erklärt Cordes, betont aber zugleich: „Wir können uns mit ihnen messen. Bisher haben wir die Spiele meist knapp verloren.“

Nach 20 Jahren in der Bezirksoberliga will Kirchwalsede nicht so schnell zurück in die tiefere Klasse. Kathrin Cordes ist zuversichtlich, dass der „Aufenthalt“ in der Landesliga länger dauert: „Wir schauen da sehr optimistisch in die Zukunft.“

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