Basketball-Damen der BG ’89 Hurricanes vollziehen einen Wandel und spielen erfolgreich wie nie zuvor

Nach Facelifting wird Liga zwei „gerockt“

Basketball-Damen der BG ’89 Hurricanes

ROTENBURG (maf) · Rückblende, November 2008: Die Basketballerinnen der BG ’89 Rotenburg/Scheeßel starten mit zwei Niederlagen in die 2. Regionalliga und verspielen früh alle Chancen auf die Meisterschaft. Kaum zu glauben, dass jetzt, ein gutes Jahr später, das erfolgreichste Damen-Team, das es in diesem Club je gegeben hat, die 2. Bundesliga „rockt“!

Die BG ’89 Rotenburg/Scheeßel – sie erlebte innerhalb eines Jahres ein Wechselbad der Gefühle, eine Namensänderung in BG ’89 Hurricanes und ein sportliches Facelifting. Aus dem Vizemeister-Team der 2. Regionalliga, das die scheidende Trainerin Hanna Ballhaus im Frühjahr 2009 immerhin noch mit dem Titel des Bezirks- und Landespokalsiegers versöhnte, wurde ein Zweitliga-Spitzenclub, der sich sogar anschickt, in die Play-Offs einzuziehen.

Verantwortlich hierfür ist inzwischen der hauptamtliche Trainer des Vereins, Roland Senger. „Wir hatten das Glück, die Chance zu erhalten, mit einer Wildcard in der 2. Bundesliga starten zu können“, verweist der 30-Jährige auch darauf, dass die gute Nachwuchsarbeit in den letzten Jahren entscheidend für das Ja der Damen-Basketball-Bundesliga war.

Aus der Vorjahres-Crew blieben nur die Worthmann-Schwestern Talisa und Franziska erhalten, außerdem Aufbauspielerin Samantha Ochs und Routinier Birte Götze. Doch mit Rückkehrerin Katharina Wohlberg, der US-Amerikanerin Erika Bobo, Britta Hueske, Elina Stahmeyer sowie etlichen hochtalentierten Eigengewächsen stellte Senger einen Kader zusammen, der prompt für Furore sorgte und es bis ins Achtelfinale des DBBL-Pokals schaffte. „Dass wir uns so stark präsentieren, damit hätte ich allerdings nicht gerechnet“, räumt Senger ein. Der Erfolgsgrund liegt für ihn vor allem in „der mannschaftlichen Geschlossenheit“. Zudem besteht seine Starting Five quasi aus lauter Ausnahmespielerinnen. Die eingeflogene Erika Bobo erweist sich ebenso als Glücksgriff wie Britta Hueske, Dreier-Spezialistin Franziska Worthmann hat außerdem zu alter Klasse zurückgefunden. „Und es kommt Riesenpotenzial nach, was die Eigengewächse betrifft“, blickt Senger einer glänzenden Zukunft entgegen.

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