Nach einer 3:1-Führung muss die RSV-Reserve gegen den TV Stemmen noch ein 3:3 hinnehmen

Strafe durch Grun und Erdmann

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Kam beim TV Stemmen nicht über ein 3:3 hinaus: Tobias Delventhal (links) und seine Mannschaftskollegen des Rotenburger SV II verspielten im Bezirksliga-Derby gegen Nils-Ole Beckmann und sein Team eine 3:1-Führung.

Stemmen - Von Julian Diekmann. „Die spielerisch bessere Mannschaft hat am Ende nicht gewonnen“, bilanzierte Dariusz Sztorc. Mit der Einschätzung hatte der Trainer des Rotenburger SV II zwar nicht ganz Unrecht, aber aufgrund der mangelnden Chancenauswertung mussten sich seine Fußballer im Bezirksliga-Derby beim TV Stemmen am Ende noch mit einem 3:3 (2:1) zufrieden geben.

„Wenn wir unsere Chancen konsequent genutzt hätten, wäre die Begegnung ganz anders ausgegangen“, zeigte sich Sztorc nach Abpfiff über das Ergebnis enttäuscht. Dabei waren es die Stemmer, die gerade in der Anfangsphase die Partie dominiert hatten. Und der Schock für Rotenburg ließ nicht lange auf sich warten. Bereits in der achten Minute musste Gäste-Keeper Sebastian Lauridsen das erste Mal hinter sich greifen, nachdem er einen Schuss von Hussen Kenj aus gut zehn Metern unglücklich abprallen ließ, sodass der einschussbereite Martin Illinger aus kurzer Distanz nur noch abstauben musste.

Die Antwort des RSV II folgte allerdings nur neun Minuten später. Nach einem feinen Steilpass von Kay Slominski auf Tobias Delventhal stand dieser mutterseelenallein und in abseitsverdächtiger Position vor Stemmens Schlussmann Timo Jeschke – Ausgleich. Ab diesem Zeitpunkt war auch die Wümme-Elf im Spiel angekommen. Sie ging in der 28. in Führung. Nach einem Foul von Nils-Ole Beckmann an Andrej Edel entschied Schiedsrichter Marcel Klein (Hamburg) auf Strafstoß. Tim Potratz verwandelte sicher und durfte mit seinen Mannschaftskollegen die erste Führung der Rotenburger im Spiel bejubeln.

Gerade einmal vier Minuten war die zweite Hälfte alt, da stand es auch schon 3:1 für die Mannschaft von Dariusz Sztoric. Mit einem feinen Pass bediente Patrick Werna seinen Mitspieler Delventhal, der den Ball freistehend aus kurzer Distanz erneut an Jeschke vorbeischob.

Eigentlich war die Partie damit schon so gut wie entschieden. Doch Rotenburg rechnete nicht mit Douglas Grun. Die Nummer zehn der Gastgeber fasste sich in der 61. Minute ein Herz und verkürzte mit einem sehenswerten Fernschuss aus 20 Metern auf 2:3. Torwart Lauridsen war chancenlos. Ganz so chancenlos sah er sieben Minuten später dann nicht mehr aus. Einen Freistoß aus halblinker Position nahe der Mittellinie brachte Grun zielgenau auf den Kopf von Simon Erdmann, der problemlos aus drei Metern ins kurze Eck einnickte. Anstatt herauszulaufen, hatte sich Lauridsen entschieden, auf der Linie zu bleiben. Eine Fehlentscheidung. Das sah auch Stemmens Trainer Jaime Wink so: „Da hatten wir ein wenig Glück.“ Am Ende war der Coach aber überglücklich: „Die Rotenburger hatten mehr Spielanteile und auch die klareren Chancen. Aber wir haben uns zurückgekämpft. Von daher können wir mit dem Punktgewinn sehr zufrieden sein – eine tolle Mannschaftsleistung“, so Wink.

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