Nach Begehung im Ahe-Stadion steht fest: Risiko-Fans müssen am Anfang der neuen Tribüne untergebracht werden

„Berührung gegnerischer Fans vermeiden“

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Gut beraten: Eckehard Schütt (NFV/v.l.), Peter Ahrens (Stadt Rotenburg) und Ingenieur Fritz Möhrmann auf der Baustelle.

Kreis-Rotenburg - Von Lars Kattner. RotenburgKreis-Rotenburg - Von Lars Kattner. Die Stadt Rotenburg muss bei den Plänen für den Umbau des Ahe-Stadions nachbessern. Das ergab gestern eine von Paul Metternich, Sicherheitsbeauftragter des Rotenburger SV, organisierte Begehung der Sportanlage mit allen beteiligten Akteuren.

Ralph Reinhardt von der Polizei Rotenburg und Eckehard Schütt, Vorsitzender der Kommission Prävention und Sicherheit im Niedersächsischen Fußball-Verband, waren sich einig: Die Wege für Risiko-Fans in den entsprechenden Block müssen so kurz wie möglich sein.

Genau das Gegenteil ist in den Planungen allerdings bisher der Fall gewesen. Danach hätte der so genannte Käfig für Risiko-Fans am hinteren Ende der neu errichteten Tribüne entstehen sollen. „Das würde aber bedeuten, dass die entsprechenden Zuschauer über die gesamte Länge der Tribüne entlanggeführt werden müssten“, sagte Reinhardt. „Und das könnte ein ernstes Problem werden.“ Schütt ergänzte: „Jede Berührung gegnerischer Fans muss vermieden werden.“

Zwar sind solche Szenarien gerade in der Landesliga nicht zu erwarten, dennoch werde man die Einwände natürlich kurzfristig berücksichtigen. „Wir denken schließlich in die Zukunft“, bemerkte Metternich. Die einfachste Lösung sei es laut Schütt, den bisherigen Plan einfach zu spiegeln, sodass der Käfig im Ernstfall direkt nach dem Eingangsbereich eingerichtet werden kann. Eine Lösung, die auch Dipl.-Ing. Fritz Möhrmann vom verantwortlich zeichnenden Ingenieur Büro fmb als machbar bewertete. Über die endgültige Umsetzung der Planänderung soll in den kommenden Tagen beraten werden.

Ansonsten hatte der Fachmann vom NVF aber keine Beanstandungen, sodass auch das Freundschaftsspiel des RSV gegen Hannover 96 (übrigens kein Risikospiel) am Freitag, 4. September, über die Bühne gehen kann. 3500 Zuschauer werden dann im Stadion zugelassen sein. „Es ist angerichtet“, so Metternich.

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