Muminovic und Loss „fliegen“ ein

Rotenburg verzichtet für die Nordliga auf eine neue Nummer eins

Tarik Burina hält den Wasserschlauch und bespritzt den Tenniscourt.
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Tarik Burina ist die Nummer eins des TC GW Rotenburg und würde in der Nordliga sicher auch den einen oder anderen Gegner gerne nass machen – das dürfte aber ziemlich schwer werden.

Am Sonntag geht es wieder los für die erste Herren des TC Grün-Weiß Rotenburg. Personell hat Coach Zlatan Burina die Qual der Wahl - auch ohne eine neue Nummer eins.

Rotenburg – Wenn es so kommt wie geplant, dann stehen dem TC Grün-Weiß Rotenburg in seiner zweiten Sommersaison in der Tennis-Nordliga einigermaßen entspannte Wochen ins Haus. Nachdem die vergangene Punktspielserie nur mit vier Teams gespielt wurde und die Wümme-Sechs trotz der drei klaren Niederlagen in der Klasse bleiben durfte, steht auch jetzt bereits der Klassenerhalt fest.

Es gibt erneut keine Absteiger. Coach Zlatan Burina geht deshalb auch ganz gelassen ins erste Punktspiel am Sonntag (11 Uhr) auf der eigenen Anlage am Nobelsteder Weg gegen den TV Lohne.

Auch personell hat er keinen Grund zum Klagen. Eher Luxusprobleme: Erst am Sonntag hatte sich Vincent Wuttke als Spitzenspieler der Reserve für eine Kaderberufung aufgedrängt. Doch im Normalfall ist der 24-Jährige nur als Nummer sieben vorgesehen. Das hat zwei Gründe: Sebastian Loss, der aufgrund eines Praktikums in Stuttgart eigentlich für diese Saison ausfallen sollte, ist nun doch aktuell in der Heimat und deshalb als Nummer zwei hinter Spitzenkraft Tarik Burina gesetzt. „Er wird alle vier Spiele bestreiten. Das ist so mit Sebastian besprochen“, freut sich Coach Burina. Zudem reist am Freitag extra Danijal Muminovic aus Burinas Heimat, dem bosnischen Tuzla, an. Nach der dreiwöchigen Punktspielpause wird die Nummer vier der Rotenburger vermutlich auch in den weiteren Punktspielen dabei sein – wenn die Corona-Lage es zulässt. Muminovic hat auch letzte Saison zwei Partien absolviert und war im Einzel unbesiegt geblieben. Burina erwartet den 19-Jährigen in Top-Form an der Wümme: „Er hat auch in der kroatischen Liga gespielt“, berichtet er.

An Position drei geht Emir Burina ins Rennen, das untere Paarkreuz bilden Philipp Barautzki und Lars Rademacher. Und dann scharrt da ja auch noch Wuttke mit den Hufen. Personelle Sorgen gibt es also keine. Dennoch weiß auch Coach Burina, dass es seine Grün-Weißen im regulären Abstiegsfall schwer hätten in diesem illustren Fünferfeld. „Dann bräuchten wir eine Nummer eins, die so gut ist wie Aziz Kijametovic oder noch stärker“, denkt er an seinen ehemaligen Schützling und Landsmann. Er räumt aber auch ein: „Da wir nicht absteigen können, habe ich mich auch nicht so intensiv um eine Nummer eins gekümmert. Das würde ich dann aber nächste Saison.“

Klarer Titelaspirant für Burina ist übrigens der TC Alfeld aus dem Kreis Hildesheim. „Mit denen kann keiner mithalten“, glaubt der erfahrene Tennistrainer. Die Alfelder bieten als Spitzenspieler den 20-jährigen Spanier John Echeverria (derzeit noch auf der ITF-Tour unterwegs) auf und an Position zwei den Briten Henry Patten – beide sind in der ATP-Weltrangliste geführt. Und auch Auftaktgegner TV Lohne kommt ziemlich international daher. Die beiden Spitzenplätze im Team nehmen die Kolumbianer Felipe Rojas und Alejandro Perez ein, dahinter folgen der Niederländer Jelle Korthuis und der Österreicher Keanu Immler. Es könnte also leichter sein – und trotzdem ist es einigermaßen entspannend.

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