Rotenburg kommt in der Tennis-Oberliga zu einem 3:3

Muminovic dreht seine Partie

Rotenburgs Lars Rademacher blieb gegen Cuxhaven im Einzel und im Doppel ungeschlagen. Fotos: FReese

Rotenburg - Von Matthias Freese. Zu zweit redeten sie auf ihn ein: Coach Zlatan Burina und Tarik Burina, die Nummer eins des Tennis-Oberligisten TC Grün-Weiß Rotenburg, versuchten, Danijal Muminovic kurz vor Ende des ersten Satzes verbal aufzubauen und dem jungen Bosnier die nötigen Tipps zu geben. Mit ein wenig Verzögerung sollte es gelingen. Die eingeflogene Nummer zwei aus Tuzla drehte tatsächlich noch das Match gegen Matthias Reichert vom SC SW Cuxhaven – 0:6, 6:1, 10:8. Damit steuerte Muminovic einen wichtigen Einzelsieg zum 3:3-Endstand in eigener Halle bei.

„Reichert hat Danijal mit seinem Spiel und vielen kurzen Bällen aus dem Rhythmus gebracht. Außerdem war er extrem nervös“, schilderte Zlatan Burina den ersten Hallen-Auftritt seines Landsmannes für den Oberligisten. Was erschwerend hinzukam: In Tuzla trainiert Muminovic auch in der Halle ausschließlich auf Sand. Doch nachdem sein Cuxhavener Widersacher noch zwei Breakbälle abgewehrt und den ersten Satz ins Trockene gebracht hatte, war er plötzlich im Spiel und reduzierte seine „unforced Errors“ deutlich. „Er ist dichter an den Ball gekommen und hat richtig durchgezogen“, erklärte sein Trainer. Außerdem attackierte Muminovic den rückhandstarken Reichert nun mehr auf dessen Vorhand. Den dritten Matchball verwandelte der Bosnier.

Zu dem Zeitpunkt war Lars Rademacher längst durch. Bereits nach 20 Minuten hatte die Nummer vier den ersten Durchgang gegen Marcel Kolbenstetter für sich entschieden, da er geduldig und mit nur wenigen Fehlern agiert hatte. Im zweiten Satz geriet er nach 5:3-Führung etwas ins Straucheln, behielt aber die Oberhand – 6:0, 7:5. Damit lagen die Rotenburger mit 2:0 vorne.

„Für mich ist das 3:3 zu wenig, aber doch: Es geht in Ordnung“, merkte Zlatan Burina zwiegespalten an. Für Tarik Burina war beim 6:7, 0:6 im Spitzeneinzel gegen Felix Palmen speziell im ersten Satz mehr drin, ebenso für Philipp Barautzki im Dreier-Duell gegen Christian Winter – 6:7, 6:3, 8:10.

In den Doppeln entschied sich Zlatan Burina dafür, Sebastian Loss für Muminovic zu bringen. Eine richtige Entscheidung. „Sebastian hat zwar länger nicht richtig trainieren können, er war jedoch im Doppel unser bester Spieler“, fand der Coach. Zudem ist die Kombination Loss/Rademacher eingespielt, sodass sie mit dem 6:3, 7:5 gegen Winter/Kolbenstetter die 3:2-Führung erzielte. Das zweite Duo Burina/Barautzki lag nach dem 3:6 bereits mit einem Break vorne (5:3), verlor aber dennoch mit 6:7.

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