Westervesedes Bastian Nack über das neue System und den Abstiegskampf

„Müssen 110 Prozent geben“

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Nur Augen für den Ball: Westervesedes Bastian Nack hat in der Vorbereitung nicht eine einzige Trainingseinheit verpasst. ·

Westervesede - Von Mareike Ludwig. Nach der 13-wöchigen Winterpause rollt in der Fußball-Kreisliga wieder der Ball. Damit ist auch der SV BW Westervesede im Kampf gegen den Abstieg gefordert.

Auf einen schwereren Gegner hätte der Vorletzte zum Auftakt nicht treffen können: Das Team von Neu-Coach Jascha Wiechern empfängt morgen (15 Uhr) Spitzenreiter TSV Bülstedt/Vorwerk. Wie Westervesedes Bastian Nack die Chancen einschätzt und ob sich der 21-Jährige auf seiner neuen Position wohlfühlt, verrät der angehende Bankkaufmann im Interview.

Herr Nack, neun Punkte aus 15 Spielen spricht eine deutliche Sprache. Bülstedt hat dagegen schon 31 Zähler gesammelt. Warum denken Sie dennoch, dass Westervesede eine Chance hat?

Bastian Nack:Wir haben auf jeden Fall eine Außenseiterchance. Auch im Hinspiel hatten wir trotz des 1:3 gut mitgehalten. Wir müssen 110 Prozent geben und darauf hoffen, dass wir unterschätzt werden.

Sie spielen neuerdings linker Verteidiger? Wie kam es zu dem Positionswechsel?

Nack:Unser neuer Trainer Jascha Wiechern ist mit viel Elan dabei. Wir spielen jetzt mit einer Viererkette. Daher bin ich vom linken Mittelfeld weiter nach hinten gerutscht.

Und wie gefällt es Ihnen?

Nack:Sehr gut, denn bislang hat es in der Vorbereitung geklappt. Dennoch wird es noch natürlich noch etwas Zeit brauchen, bis das System funktioniert. Ich habe dadurch aber viel mehr Platz, da ich mit nach vorne gehen soll.

Apropos vorne. Mit erst 16 Toren weist Ihre Mannschaft die zweitschlechteste Offensive auf. Woran liegt das?

Nack:Uns fehlt ein richtiger Knipser. Wir brauchen oftmals viel zu viele Chancen, um ein Tor zu schießen.

Um aus dem Tabellenkeller zu kommen, muss sich die Abschlussschwäche in der Rückrunde aber schnellstmöglich ändern.

Nack:Das stimmt. Den Klassenerhalt zu schaffen, wird nicht leicht. Ich bin aber davon überzeugt, dass es noch machbar ist. Wir müssen alle richtig ranklotzen und gut zusammen harmonieren. Ausrutscher dürfen wir uns nicht mehr erlauben.

Dann sollten sich Ihre Mitspieler mal ein Beispiel an Ihrer Einstellung nehmen. Nicht umsonst werden Sie „Trainingsweltmeister“ genannt ...

Nack: Die Trainingsbeteiligung könnte wirklich ein bisschen besser sein. Dennoch haben wir eine super Vorbereitung gemacht und alle sind fit.

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