Hurricanes können morgen in Braunschweig den Aufstieg perfekt machen

„Müssen keine Angst haben“

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Die Kreise von Braunschweigs Dreier-Spezialistin Britta Hueske-Böcher (hier im Duell mit Emma Stach) gilt es morgen wieder einzugrenzen. ·

Rotenburg - Nur noch ein Sieg sind die Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes von der Rückkehr ins deutsche Oberhaus entfernt. Kein Wunder also, dass die Nervosität im Team von Coach Christian Greve vor dem zweiten Play-Off-Finalspiel langsam zu spüren ist. Die Aufregung gilt es morgen (18.30 Uhr) in den Griff zu bekommen, dann sind Pia Mankertz und Co. bei Eintracht Braunschweig gefordert.

„Viele waren nervöser als sonst“, hat Youngster Emma Stach im ersten Aufein andertreffen festgestellt. Und auch für Greve spielt das Thema Herzklopfen und Anspannung eine große Rolle: „Der Druck ist auf unserer Seite definitiv höher. Natürlich reden wir daher auch über die Nervosität. Sobald ich merke, dass eine Spielerin zu aufgeregt wird, werden Gespräche geführt. Wir müssen vor dem Spiel keine Angst haben. Es gilt, alles auszublenden und den Fokus nur auf die Partie zu legen.“

Braunschweig hat dagegen als Aufsteiger so gut wie nichts zu verlieren. Schließlich hat der Verein keine Lizenz für die erste Liga gestellt und bleibt somit auch im Falle der Meisterschaft in der kommenden Spielzeit zweitklassig. „Die haben schon jetzt eine super Saison gespielt. Sicherlich wollen sie diese noch mit dem Titel krönen. Egal, ob sie aufsteigen können oder nicht. Um ein drittes Spiel zu erzwingen, müssen die Braunschweigerinnen gewinnen, daher werden die alles geben“, glaubt der Coach.

Die Chancen, schon morgen die Sektkorken knallen zu lassen, liegen laut Greve bei 50:50. „Sicherlich sind wir ein bisschen in der Favoritenrolle. Dennoch wird es auf keinen Fall ein Selbstläufer“, erklärt der Trainer. Und er fügt warnend hinzu: „Braunschweig verfügt über sehr gute Qualitäten. Sonst würde die Mannschaft nicht dort stehen, wo sie jetzt ist – mit uns im Finale.“

Besonders die Dreier-Spezialistin Britta Hueske-Böcher und die Amerikanerin Alysha Womack, die derzeit beste Scorerin der Liga, hat Greve wieder auf dem Zettel. „Wir müssen die beiden in ihrem Wirkungskreis eingrenzen und verhindern, dass sie gut positioniert zum Wurf kommen. Im ersten Aufeinandertreffen ist es uns schon ganz gut gelungen. Wir dürfen aber nicht nachlässig werden, sondern müssen über 40 Minuten das Tempo hochhalten“, erklärt der 38-Jährige, der Birte Riebesell aus dem U 17-Team mit in den Kader aufnimmt.

Doch Braunschweigs Trainer Andreas Hundt sieht sein Team nicht chancenlos. „Sonst müssten wir ja nicht antreten. Wir müssen aber eine neue Lösung für die Rotenburger Presse finden“, weiß der Trainer um die Qualitäten der Hurricanes. · ml

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