Helvesiek mit 7:2-Sieg im Derby

Müller und Prigge wirbeln wie wild

Sönke Prigge (r.) hält die Hand von Tim Herwig, der auf dem Boden sitzt.
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Wieder auf die Beine kommen – das gilt für den Bartelsdorfer SV nach dem 2:7 im Derby. In diesem Fall hilft Helvesieks Sönke Prigge (r.), nachdem er Tim Herwig zuvor gefoult hatte.

Gleich vier Tore schoss Helvesieks Max Müller, der damit im Derby der 1. Kreisklasse gegen den Bartelsdorfer SV zum Matchwinner avancierte.

Bartelsdorf – Der SV GW Helvesiek kam am Freitagabend unter dem Flutlicht des Bartelsdorfer SV gar nicht mehr aus dem Jubeln heraus. Gleich mit 7:2 (2:1) gewann er das Derby und Auswärtsspiel gegen den Bartelsdorfer SV – Goalgetter Max Müller gelangen dabei gar vier Treffer. „Man sollte nicht allzu viel meckern“, bemerkte Helvesieks Trainer Jan Rosenbrock, fand aber: „Wir vergeben noch einige Chancen. Daran müssen wir arbeiten.“ Sein Pendant Ralf Brockmann entschwand indes sprachlos und verärgert in Richtung Kabine.

Am Anfang sah es längst nicht nach diesem Kantersieg aus. In der 37. Minute brachte Christian Gerken seine Bartelsdorfer gar mit 1:0 in Führung. „Das war natürlich blöd. Wir haben danach aber gehandelt“, verwies Rosenbrock auf die Einwechslung von Jonas Teifel und die Umstellung auf die Dreierkette. „Das hat gleich gut funktioniert.“ In der 40. Minute erzielte Max Müller den Ausgleich per Elfmeter. Der Angreifer avancierte ohnehin erneut zum wahren Torjäger. Mit drei weiteren Toren in der 53., 73. und 84. Minute (erneut per Strafstoß) erhöhte er sein Torkonto auf nunmehr sieben Treffer nach zwei Spielen. Der 28-Jährige selbst resümierte hinterher: „Wir hatten das Spiel eigentlich unter Kontrolle, sind dann leider durch einen Freistoß in Rückstand geraten. Nachdem wir umgestellt hatten, haben wir aber gleich den Elfmeter bekommen.“ Die Pausenführung markierte wiederum Jona Prigge, der in der 71. Minute sein zweites Tor schoss. Felix Wöhl gelang vor den mehr als 70 Zuschauern das 7:1 (85.).

Bartelsdorf stand da nur noch zu zehnt auf dem Platz – Rot gegen Joris Behrens (84.). Generell war den Gastgebern zum Ende des Spiels die missliche Lage anzusehen. Fast motivationslos standen die Spieler auf dem Feld. Nur mit langen Bällen kam das Brockmann-Team noch nach vorne in die gegnerische Hälfte. Mika Renken war dabei sichtlich bemüht, alle auf Trapp zu halten, feuerte seine Teamkollegen an und schoss in der 87. Minute schließlich noch das 2:7.

„Das zweite Gegentor war unnötig, vor allem, da wir gegen zehn Mann gespielt haben und es einfach hätte vermieden werden können“, meinte Rosenbrock. Besonders beeindruckend für ihn allerdings: „Meine Jungs haben nach dem ersten gegnerischen Treffer ihre Köpfe nicht hängenlassen, sondern stattdessen alles gegeben und letztlich Bartelsdorf sogar übers Feld gejagt.“ Insbesondere Müller und Prigge zeigten beide ihr Potenzial. „Wir sind zuerst schwer ins Spiel gekommen, aber sind dann im Rückstand wach geworden, haben unsere Qualitäten genutzt, für viel Raum gesorgt und haben später einfach die Tore gemacht“, fand auch Jona Prigge und ergänzte: „Der Sieg fühlt sich natürlich sehr gut an bei so einem Derby, hier herrscht einfach eine ganz andere Stimmung.“

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