SG Nartum/Horstedt erklimmt nach 4:2 im Derby gegen Jeddingen Platz zwei

Müller klärt die Verhältnisse

Auf dem Weg zum Tor wird Jeddingens Anna Gerken von Nadine Lohmann gestört. Fotos: FReese

Horstedt – Wie schon in der Hinrundenpartie der Fußball-Bezirksliga der Frauen heißt der Derby-Sieger SG Nartum/Horstedt. Im Oktober gewann das Team von Trainer Stephan Hartwig mit 4:0 gegen den MTV Jeddingen, nun fiel das Ergebnis auf dem Sportplatz in Horstedt mit 4:2 (2:0) schon enger aus. Die Gastgeberinnen rückten nach dem sechsten Sieg in Folge auf Platz zwei vor – vier Punkte hinter dem Spitzenreiter Heeslinger SC. Jeddingen bleibt mit 19 Punkten Siebter.

„Leider konnten wir den berufsbedingten Ausfall unserer Stammkeeperin Denise Schloemer in diesem Spiel nicht ganz kompensieren“, bemerkte Jeddingens Trainer Thomas Gerken. Feldspielerin Ramona Vatansever wurde zwischen die Pfosten beordert und fehlte so auch im Mittelfeld.

Beide Mannschaften brauchten zunächst etwas, um in die Partie zu kommen. Dann fasste sich Alina Meyer ein Herz und knallte die Kugel unhaltbar ins linke obere Eck zum 1:0 für Nartum/Horstedt (30.). Nach einem Eckstoß war Nadine Lohmann mit dem Kopf zur Stelle und erhöhte auf 2:0 (40.).

Der Favorit erwischte auch den besseren Start in die zweite Hälfte. Julia Majchrzak traf aus rund 30 Metern zum 3:0 (50.). Dann kämpfte sich Jeddingen aber mit zwei Anschlusstreffern durch Ann-Catrin Carstens und Anna Gerken wieder zurück in die Partie (60./65.). „Da reihten sich bei uns einige Abspiel- und Abwehrfehler aneinander. In der Phase war Jeddingen dran, das 3:3 zu erzielen“, gestand Hartwig. Sein Team atmete dementsprechend durch, als Anna-Lena Voigt den Pfosten traf und Ann-Katrin Heinrich die Latte. Das spielentscheidende Tor fiel in der 90. Minute. Lucie Müller markierte nach einem Konter das 4:2.

„Meine Mannschaft hat ganz viel Moral bewiesen, ist nach dem 0:3-Rückstand noch auf 2:3 herangekommen und hat sich nie aufgegeben“, lobte Gäste-Trainer Gerken das Engagement seiner Schützlinge. „Zumindest ein Teilerfolg wäre möglich gewesen, aber Pfosten und Latte verhinderten ein besseres Ergebnis für uns.“  iv

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