Fröhlich läuft für Horstedt auf

Müller beruhigt mit seinem 3:1 Rosenbrocks Nerven

Max Müller (Nummer 19) wird von seinen Mitspielern umarmt.
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Jubel nach der „Erlösung“: Torschütze Max Müller (Nummer 19) wird für sein 3:1 gefeiert.

Helvesiek kommt im Topspiel der 1. Kreisklasse zum neunten Sieg im neunten Spiel. Für die Gäste lief indes ein Spieler der zweiten Mannschaft auf.

Helvesiek – Seit zwei Jahren ist Jan Rosenbrock mittlerweile Trainer des SV Grün-Weiß Helvesiek, seitdem hat sein Team nur einmal verloren – vor ziemlich genau zwölf Monaten gegen die SG Horstedt/Mulmshorn. Nun stand das aktuelle Spitzenspiel der 1. Fußball-Kreisklasse Süd an – gegen die SG Horstedt/Mulmshorn. „Klar stehst du da 90 Minuten unter Feuer. Ich war selten so angespannt“, gestand Rosenbrock. „Das war der wichtigste Sieg in diesem Jahr.“ Die Beruhigungspille im Heimspiel „verabreichte“ ihm Goalgetter Max Müller aber erst in der 77. Minute mit seinem Treffer zum 3:1 (1:1)-Endstand.

Neun Spiele, neun Siege: Neun Zähler beträgt inzwischen der Vorsprung der Helvesieker vor der Konkurrenz, nachdem der bisherige Tabellenzweite aus Horstedt und Mulmshorn abreißen lassen musste. „Ich hätte dieses Duell gerne in Bestbesetzung gesehen. Wir haben eine absolut beschissene personelle Situation derzeit“, bemerkte Gäste-Coach Stephan Hartwig, der sogar nur elf gesunde Spieler aus seinem Kader aufbieten konnte. Dafür half neben Robin Noss auch Nicolas Fröhlich aus der spielfreien Zweiten aus und spielte gar von Beginn an – ehe sich der frühere und lange verletzte Kicker des TV Sottrum in der 64. Minute verabschiedete. Ein ständiger Einsatz in der Ersten sei für den Offensivspieler übrigens kein Thema, erklärte Hartwig: „Ich denke, er wird noch eine ganze Zeit in der Zweiten bei seinem Bruder Mirco spielen.“

Weg damit: Helvesieks Denny Perschon (l.) klärt, ehe Nicolas Fröhlich an den Ball kommen kann.

Zwei Stammkräfte musste auch Helvesiek mit Torjäger Jona Prigge (Urlaub) und Domenic Wahlers ersetzen. „Und wenn du dann so viel verhaust, wirst du wahnsinnig“, gestand Rosenbrock, der auch schon frühzeitig sein System änderte und auf eine Dreierkette sowie zwei Stürmer umstellte. Doch der Erfolg blieb lange aus.

Der Frühstart – Felix Porrath hatte bereits in der ersten Minute getroffen – hatte Helvesiek keine Sicherheit gegeben, zumal Horstedt vier Minuten später durch Florian Möhle egalisierte und noch zwei-, dreimal gefährlich vor dem Kasten von Clemens Windeler auftauchte. „Das gibt es nicht“, ärgerte sich Rosenbrock gleich mehrfach über ausgelassene Chancen in der zweiten Hälfte. „Wir können hier 6:1 gewinnen“, ergänzte er später. Doch erst Verteidiger Jonas Teifel brachte die Gastgeber mit einem Kopfball wieder in Führung (62.), ehe Müller nach Pass von David Lüdemann für die Entscheidung sorgte.

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