Mühsamer 1:0-Sieg beim stark verteidigenden TuS Bothel / Niestädt wieder im RSV-Trikot

Patrick Peter verhindert Pokal-Pleite

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Patrick Peter (l.) gehörte nicht nur wegen seines Tores zu den auffälligsten Rotenburgern. Hier kommt der Botheler Kevin Altmann ihm beim Kopfball aber zuvor.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Mirko Peter benötigte nur zwei Worte, um die Partie abzuhaken: „Reicht doch“, kommentierte der Mittelfeldspieler des Rotenburger SV den 1:0 (0:0)-Sieg seines Fußball-Landesligisten in der Qualifikationsrunde des Bezirkspokals beim klassentieferen TuS Bothel. Ob die Leistung der Wümme-Kicker vor 180 Zuschauern auch für die anstehende Punktspielrunde reicht, sei dahingestellt.

Bothels Coach Peter Ullrich hatte keine Probleme damit, aus der Niederlage auch viel Positives herauszuziehen: „Wir haben gut verteidigt und versucht, Fußball zu spielen, wenn wir den Ball hatten“, resümierte er. Ohne die Leistungsträger Cedric Ahrens und Christoph Meinke litt das Offensivspiel jedoch spürbar. „Wir mussten tief verteidigen. Das soll aber nicht die Taktik für die Liga sein“, meinte Ullrich. Sein Team besaß kurz vor der Pause sogar die Riesenchance, in Führung zu gehen – doch Gianfranco Cusimano fehlte es an der nötigen Kaltschnäuzigkeit (41.).

Die war auch bei den Rotenburgern nicht vorhanden, wenngleich der Oberliga-Absteiger gegen den Kreisliga-Meister schon ordentlich Druck machte. Meist war es jedoch zu einfallslos gegen eine gut stehende Botheler Defensive um den starken Innenverteidiger Sven Beyer. So dauerte es bis zur 65. Minute, ehe Patrick Peter das einzige Tor des Abends erzielte. Eingeleitet wurde es durch einen langen Ball von Keeper Henner Lohmann, den Tino Heimbruch ablegte und Tim Ebersbach noch durchsteckte. „Es war ein Geduldsspiel“, fand RSV-Coach Jan Fitschen. „Aber das ist doch klar, wenn du nicht frühzeitig das 1:0 machst und die mit Mann und Maus verteidigen.“ Für den RSV war es seit Beginn der Vorbereitung übrigens das erste Spiel ohne Gegentreffer.

Die Gegentore in der Vorbereitung waren vielleicht auch ein Grund, weshalb gestern plötzlich ein altbekanntes Gesicht wieder im Kader des RSV stand: Innenverteidiger Jannis Niestädt, der sich ursprünglich schon verabschiedet und auch bisher nur ein Mal mittrainiert hatte, wurde sogar in der 72. Minute für Christoph Drewes eingewechselt. Ab sofort gehört er wieder fest zum Team. „Ich hatte eigentlich mit einer Auszeit geliebäugelt und wollte mich voll und ganz auf meinen Job konzentrieren“, so Niestädt. Vor allem Keeper Henner Lohmann blieb jedoch hartnäckig. „Der RSV hat nochmal den Kontakt gesucht, um alte, kleine Unstimmigkeiten zu bereinigen. Folglich kam es zu einem guten Gespräch mit dem Trainer, der mich vom Projekt in der Landesliga überzeugt hat“, so der Hellweger.

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