Muche stellt Lobliste auf

Lukas Misere bringt TuS Rotenburg im Krimi das 32:31

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Denis Jäger vernagelte sein Tor in der Schlussphase und hielt gleich drei Siebenmeter. Damit war er einer der ganz wichtigen Akteure beim 32:31-Sieg.

Rotenburg - Einen spannenderen Abschluss des überaus erfolgreichen Handballjahres hätten die Spieler des TuS Rotenburg nicht bieten können! Dank des 100. Saisontreffers des mit 14 Toren überragenden Linksaußen Lukas Misere zwei Sekunden vor Schluss hat der Aufsteiger sein letztes Spiel vor der Weihnachtspause beim hocheingeschätzten TV Bissendorf-Holte mit 32:31 (17:17) gewonnen.

Rotenburg zeigte eine mannschaftlich geschlossene Leistung. Trainer Nils Muche stellte sogar eine Lobliste zusammen: „Überragend waren Lukas Misere, Luka Bruns, Christian Hausdorf und Denis Jäger im Tor“, lautete das Fazit des Coaches. Auch Muche hatte großen Anteil am Sieg, denn 15 Minuten vor dem Abpfiff zog er die richtige taktische Karte. Zwei Bissendorfer Spieler wurden beim Stande von 20:24 in kurze Deckung genommen, im Tor kehrte zudem Jäger für Yannick Kelm zurück. 

Die Gastgeber kamen mit der Rotenburger Variante nicht zurecht und Jäger wehrte in der Schlussviertelstunde gleich drei Siebenmeter in kürzester Zeit ab. „Entscheidend war aber auch, dass wir trotz des Rückstandes von vier Toren nach 52 Minuten nie aufgesteckt haben und über die Teamleistung den Bock noch umgestoßen haben“, freute sich Muche. In der Tabelle rückte der TuS Rotenburg mit 13:9 Punkten auf den vierten Rang vor und überholte Bissendorf. „Zum Klassenerhalt fehlen uns noch sieben Punkte“, lautet Muches Hochrechnung.

Nach fünf Minuten gingen die Gäste durch Lukas Misere erstmals in Führung (3:2). Danach kam der TV Bissendorf-Holte besser ins Spiel und lag nach 14 Minuten mit 9:6 vorn. Die Gäste gerieten dadurch aber nicht in Panik, sondern drehten den Spieß um. Nach 25 Minuten erzielte Jens Behrens das 16:14, zur Pause stand es 17:17. 

Rotenburg kam in Fahrt

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam Rotenburg nicht in Fahrt. Die Gastgeber nutzten das aus und gingen bis zur 44. Minute mit 24:20 in Führung. Über ein 25:21 und 27:23 führten die Hausherren auch nach 52 Minuten noch mit vier Toren (29:25). „Ich hatte trotzdem das Gefühl, dass noch etwas geht“, meinte Rotenburgs Co-Trainer Maik Hoops. 

Dadurch, dass Denis Jäger in den letzten acht Minuten drei Siebenmeter hielt, kam der Gast wieder heran und schaffte nach 56 Minuten den 29:30-Anschlusstreffer. Während Bissendorf-Holte sichtlich nervös wurde, gab Rotenburg noch einmal richtig Gas. Zwar gingen die Gastgeber noch einmal mit 31:29 in Führung, doch dann schlugen Lukas Misere, Hausdorf und nochmals Misere zu und tüteten den Sieg ein.

jho

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