Mittelfeldspieler verstärkt RSV zur Rückrunde / „Er hat sich weiterentwickelt“

Durmaz kehrt zurück

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Zurück im Ahe-Stadion: Sercan Durmaz (r.) verstärkt den RSV, den er 2014 verlassen hatte.

Rotenburg - Ein „verlorener Sohn“ kehrt zurück zum Rotenburger SV: Sercan Durmaz verstärkt zur Rückrunde den Fußball-Landesligisten Rotenburger SV – das teilte Coach Jan Fitschen mit. Der 24-jährige Mittelfeldspieler kommt vom Schlusslicht der Bremenliga, dem KSV Vatan Sport.

„Er hat sich weiterentwickelt – und wenn er fit ist, ist er ein super Fußballer, der unseren Kader breiter macht“, freut sich Fitschen über den Rückkehrer. Durmaz hatte bereits unter Benjamin Duray für den Wümme-Club gespielt. Im Sommer 2012 war er vom Bremervörder SC zum damaligen Oberligisten gekommen und zwei Jahre geblieben. Durmaz entpuppte sich im Mittelfeld als willkommene Alternative, doch warfen ihn Verletzungen immer wieder zurück.

Er kehrte nach Bremervörde zurück, um im vergangenen Sommer bei Vatan Sport anzuheuern. Dort erkämpfte sich Durmaz zwar einen Stammplatz, erlebte aber sportlich eine wenig erfolgreiche Zeit. Der Club rangiert ohne Sieg auf dem letzten Platz der Bremenliga und erlitt jüngst eine 1:15-Demütigung gegen den Tabellenführer Blumenthaler SV. Nun droht dort ein Auseinanderbrechen, weil mehrere Akteure den Verein verlassen.

„Er kennt uns, wir kennen ihn“, glaubt Jan Fitschen, dass es keine große Eingewöhnungszeit geben wird. Außerdem trainiert Durmaz schon seit einiger Zeit wieder beim Rotenburger SV mit. Mit seinem künftigen Mitspieler Timo Kanigowski kann er übrigens eine Fahrgemeinschaft bilden – eine gemeinsame Wohngemeinschaft haben die beiden schließlich bereits.

Bis zum 15. Januar geht der RSV nun aber zunächst in die Winterpause, dann startet er mit einem dreitägigen Trainingslager in Malente wieder in die Vorbereitung. Auf eine Teilnahme an Hallenturnieren verzichtet der Landesligist übrigens. „Ich habe nicht genügend Spieler, die in der Halle kicken wollen – da kann ich die Jungs aber verstehen“, so Fitschen.

maf

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