Rotenburger Tim Schlifelner in Wolfsburg als Fünf-Sterne-Coach ausgezeichnet / „Viel dazu gelernt“

Mittagessen mit Hecking und Allofs

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Der Rotenburger Tim Schlifelner (2.v.l.) und Junior-Coach-Koordinator Friedhelm Forbriger (2.v.r.) wurden von Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking (l.) und Manager Klaus Allofs für ihr Engagement ausgezeichnet.

Rotenburg - Von Mareike LudwigGroße Ehre für Tim Schlifelner: Der Rotenburger, der heute seinen 17. Geburtstag feiert, wurde in Wolfsburg vom Niedersächsischen Fußballverband (NFV) im Rahmen des Junior-Coach-Projektes für sein ehrenamtliches Engagement als Fünf-Sterne-Coach ausgezeichnet.

Als Dankeschön für seinen vorbildlichen Einsatz durfte Schlifelner einen Tag beim Bundesligisten VfL Wolfsburg verbringen. Dass es ausgerechnet in die VW-Stadt ging, lag daran, dass „Wölfe“-Trainer Dieter Hecking, seines Zeichens Pate des Junior-Coach-Projektes, die Ehrung höchstpersönlich vornahm. „Das war schon ein sehr besonderer Tag für mich. Ich konnte bei der Pressekonferenz und beim Training dabei sein. Zudem habe ich neben Dieter Hecking auch noch Klaus Allofs (Manager des VfL Wolfsburg, Anm. d. Red.) getroffen. Beide haben im Fußball schon viel erreicht, und man kennt sie ja sonst nur aus dem Fernsehen. Wir haben sogar gemeinsam Mittag gegessen und uns dabei nett unterhalten“, schwärmt Schlifelner und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Die hatten auch kein Problem damit, dass ich Werder-Fan bin.“

Im Rahmen des Junior-Coach-Projektes hat der NFV ein Prämiensystem entwickelt, das für verschiedene Einsätze im ehrenamtlichen Fußballbereich Sterne verteilt. Schlifelner, der sich seit zwei Jahren stetig fortbildet und bereits Nachwuchsteams beim Rotenburger SV trainiert hat, absolvierte zunächst in Lauenbrück die Grundausbildung für den Junior-Coach und besuchte anschließend zwei weitere Schulungen im emsländischen Sögel, um die C-Lizenz Breitenfußball zu erwerben. Diese hat er im Herbst des vergangenen Jahres bestanden. „In der heutigen Zeit fehlen in den Vereinen leider viele Jugendtrainer. Ich wollte daher so früh wie möglich damit anfangen, meine fußballerischen Kenntnisse zu verbessern. Bei den Lehrgängen habe ich auf jeden Fall viel dazu gelernt“, erzählt der 17-Jährige.

Doch damit nicht genug: Im vergangenen Jahr hat er an der Realschule eine Fußball-AG ins Leben gerufen und diese gemeinsam mit einem Freund selbstständig geleitet. „Die AG kam wirklich sehr gut an. Mir hat es viel Spaß gemacht“, erinnert sich Schlifelner. Aufgrund seines Wechsels zu den Berufsbildenden Schulen kann er das Angebot jedoch nicht fortführen.

All diese ehrenamtlichen Tätigkeiten haben dazu geführt, dass er sich nun Fünf-Sterne-Coach des NFV nennen darf. „Damit habe ich das Maximum erreicht“, sagt Schlifelner nicht ohne Stolz. Wer ihn kennt weiß, dass sich der Rotenburger darauf aber nicht ausruht. Er denkt bereits weiter: Nach seiner sechsmonatigen Verletzungspause aufgrund einer Schambeinentzündung will er nun wieder selbst angreifen und in der U 18 des Rotenburger SV spielen. „Aber auch im Trainerbereich will ich natürlich weitere Erfahrungen sammeln“, erklärt das Geburtstagskind.

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