Bothel kommt gegen Bremervörde zum ersten Punkt

Mit Woltmann steht die Null

Hartnäckig nachgesetzt: Cedric Neuschwander berbeitet Bremervördes Hannes Dauber (vorne).
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Hartnäckig nachgesetzt: Cedric Neuschwander berbeitet Bremervördes Hannes Dauber (vorne).

Bothel – So eine schnöde Nullnummer kann auch mal gut fürs Gemüt sein und das Selbstvertrauen wieder aufpäppeln. Vor allem, wenn es in der beiden bisherigen Saisonspielen jeweils fünfmal hinten eingeschlagen hatte. „Wir haben gemerkt, dass es geht, wenn wir gemeinsam als Team verteidigen“, atmete Sascha Denell, Kapitän, Keeper und Teilzeit-Coach des TuS Bothel in Personalunion, auf. In seinem ersten Einsatz nach einer verletzungsbedingten Pause hielt er seinen Kasten sauber und kam mit seiner Elf im Heimspiel gegen den Bremervörder SC zum ersten Punkt in der Fußball-Kreisliga.

Hätte Bremervördes Keeper Hannes Glandorf in der 83. Minute nicht so klasse pariert und den Schuss von Christoph Meinke noch um den Pfosten gedreht, wäre für die Gastgeber sogar der erste Sieg drin gewesen. In der zweiten Halbzeit, speziell in der Schlussphase, hatten sie nämlich durchaus mehr vom Spiel gehabt und immer wieder für Gefahr über die beiden Außenspieler Nico Schanowski und Gianfranco Cusimano gesorgt. „Das war auch die taktische Vorgabe, weil wir wussten, dass sie bei schnellem Umschaltspiel auf den Flügeln Probleme haben“, erklärte Denell. Nur im Sturmzentrum fehlte es Bothel noch an den Abnehmern, wenngleich Routinier Cedric Ahrens nach seiner Einwechslung (67.) durchaus Gefahr ausstrahlte. „Offensiv ist das noch ausbaufähig“, wusste aber auch Denell – doch nach dem missglückten Saisonstart genoss die Defensive eben Priorität.

Im ersten Durchgang hatten die Mannen aus dem Norden des Kreises noch ein Chancenplus für sich verbucht – die dickste Möglichkeit vereitelte Denell aus der Nahdistanz per Reflex mit der Fußspitze. Ansonsten präsentierte sich die Viererkette jedoch äußerst aufmerksam, wobei der neben Kevin Altmann aufgebotene Innenverteidiger Malte Woltmann mit einer beeindruckenden Leistung auf sich aufmerksam machte. „Ihn fand ich echt gut, präsent und sehr sicher am Ball“, betonte Denell.

Auffällig auch, dass Schiedsrichter Michael Menzel (MTV Jeddingen) keinerlei Probleme mit dem fairen Spiel hatte. Nur nach einer guten Stunde wurde der Unparteiische kurz einmal laut und zeigte Bremervördes Außenverteidiger Lukas Hincke die Gelbe Karte. Menzels Kommentar: „Das war jetzt 60 Minuten so schön ruhig – und das soll auch so bleiben.“

Von Matthias Freese

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