Rotenburg startet mit 27:17 in neue Saison

Misere und Hausdorf in Frühform

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Christian Hausdorf kam zu sechs Treffern.

Rotenburg - Rotenburg - Verspätet, aber äußerst erfolgreich sind die Handballer des TuS Rotenburg in ihre zweite Verbandsliga-Saison gestartet. Während die Konkurrenz eine Woche zuvor das erste Punktspiel absolviert hatte, kam die Wümme-Crew am Samstag bei der Zweitliga-Reserve der HSG Nordhorn zu einem deutlichen 27:17 (15:8)-Auftaktsieg. „Für den Saisonstart war das schon sehr ordentlich. In der zweiten Halbzeit sind wir 15 Minuten etwas nachlässig gewesen, haben uns dann aber schnell wieder gefangen und es konzentriert zu Ende gespielt“, resümierte Trainer Nils Muche.

Besonders zufrieden war Muche mit seinen Neuzugängen. Jens Behrens, Sören Heyber und Nils Rosemann zeigten allesamt, wie wertvoll sie für das Team werden können. Wie im Vorfeld angekündigt, gab Rotenburg von Beginn an Gas. Besonders der neunfache Torschütze Lukas Misere war hellwach und brachte sein Team durch drei Tore in Folge mit 3:2 in Führung.

Knodel mit starkem Finish in Nordhorn

Bis zur 13. Minute wurde der Vorsprung nach dem Tor des besonders gut aufgelegten Kreisläufers Christian Hausdorf auf 7:3 ausgebaut. Nordhorns Trainer Lars Hoogeveen nahm daraufhin eine Auszeit, die jedoch auch nicht half – Rotenburg zog bis zur 34. Minute durch sechs Tore in Folge von Behrens (2), Misere (2), Heyber und Klaas-Marten Badenhop bis auf 17:8 davon.

Die Abwehr stand bis dato sehr sicher und die Chancen im Angriff wurden konzentriert genutzt. Danach ließ bei einigen Rotenburger Spielern kurzfristig die Konzentration nach, sodass die HSG Nordhorn II den Rückstand bis zur 47. Minute immerhin auf 14:19 verkürzte. Muche nahm seine erste und einzige Auszeit, um wieder mehr Konzentration im Abschluss einzufordern. Das beherzigten seine Spieler, sie bauten den Vorsprung auf 23:16 (53.) aus. In der Schlussphase kam die große Zeit von Johann Knodel, der drei Treffer in Folge warf und somit für einen klaren 27:17-Sieg sorgte.

„Das war ein sehr guter Auftakt“, fand Muche, der aber weiß, dass am Samstag in der Pestalozzihalle mit Aufsteiger TSV Daverden ein ganz anderes Kalibers wartet.

jho

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