„Mir ist etwas Spektakel lieber“

Trotz vieler Tore sieht Fabian Knappik bei seinem Team fehlende Effektivität

Fabian Knappik meint, dass es in dieser Serie für die SG Unterstedt schwieriger ist als in der Vorsaison. Foto: Freese
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Fabian Knappik meint, dass es in dieser Serie für die SG Unterstedt schwieriger ist als in der Vorsaison.

Unterstedt - Von Nicolas Tr‰boute. Die SG Unterstedt ist in der Spitzengruppe vertreten und stellt mit 48 Toren den besten Angriff der Fußball-Kreisliga. Doch das Gefühl bleibt, dass für das Team des Trainerduos Fabian Knappik/Uwe Delventhal deutlich mehr möglich gewesen wäre als Tabellenplatz vier (neun Punkte Rückstand auf den Primus TV Sottrum). Gerade nach den Heimspielen gegen die Spitzenteams standen die Unterstedter aber immer mit leeren Händen da. Knappik erklärt im Interview, was seiner Mannschaft momentan fehlt und nennt seine Überraschung der Hinrunde.

Ist das Glas für Sie halb voll oder halb leer?

Da ich Optimist bin, halb voll. Das zweite Jahr in der Kreisliga ist schwieriger, weil wir nicht mehr von der Aufstiegseuphorie leben können. Von daher bin ich im Großen und Ganzen zufrieden.

Wie stehen Sie zu dem Spruch: „Die Offensive gewinnt Spiele, die Abwehr Meisterschaften“?

So bitter das ist: Es trifft immer zu. Wobei ich sagen muss, dass wir trotz unserer vielen Treffer in der vergangenen Serie deutlich konsequenter in der Chancenverwertung waren. Uns fehlt im Vergleich zu Sottrum eher die Balance.

Gewinnen Sie denn lieber 4:3 oder 1:0?

Wir stehen natürlich eher für 4:3-Spiele. Und auch mir ist etwas Spektakel lieber. Mein Trainerkollege Uwe Delventhal würde mir da natürlich widersprechen (lacht). Aber im Ernst: Wir wollen offensiv glänzen, aber es muss auch hinten passen.

Gegen die Top Drei der Liga hat ihr Team auf eigenem Platz alle Spiele verloren.

Ja, ganz im Gegensatz zur letzten Saison. Die Gegner wissen inzwischen, was auf sie zukommt. Wobei gerade die Spiele gegen ,Vissel’ und Sottrum sehr umkämpft waren und wir die Chance hatten, zu gewinnen. Am Ende hat uns aber die Effektivität gefehlt.

Teilweise wirkt es so, als ob Ihre Mannschaft verkrampft, wenn sie nicht früh in Führung geht.

Es ist kein Geheimnis, dass wir ein Tor brauchen, um Sicherheit zu bekommen. Wenn das nicht passiert, fehlt uns das Selbstbewusstsein und Vertrauen in unserem Spiel.

Gibt es dafür einen bestimmten Grund?

Wir haben kaum zwei Spiele hintereinander mit der gleichen Aufstellung gespielt. Und auch eine richtige Siegesserie haben wir nicht hingelegt. Dann ist das Selbstverständnis nicht so da.

Welcher Spieler aus ihrem Kader hat Sie positiv überrascht?

Wir leben davon, dass wir breit aufgestellt sind. Dennoch ist Vincent Wuttke für mich so etwas wie die Überraschung der Hinrunde, da er eigentlich in der Dritten Herren eingeplant war. Er hat uns enorm geholfen und überzeugt auch durch seine hohe Trainingsbeteiligung. Unser zweiter Keeper Tim Genkel hat auch einen großen Schritt nach vorne gemacht. Von ihm erhoffen wir uns noch viel, auch wenn er nicht so oft zum Zuge kommt.

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