TuS Westerholz präsentiert seinen neuen Trainer / „Es kribbelt wieder“

Milbrandt macht"s

Ralf Milbrandt ist der neue Trainer des TuS Westerholz. Der 44-Jährige, der jahrelang – wie auf diesem Foto – den SV Hamersen gecoacht hatte, tritt die Nachfolge von Tomas Meyer an.  
Foto: M. Krause
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Ralf Milbrandt ist der neue Trainer des TuS Westerholz. Der 44-Jährige, der jahrelang – wie auf diesem Foto – den SV Hamersen gecoacht hatte, tritt die Nachfolge von Tomas Meyer an. Foto: M. Krause

Westerholz – Das ging fix: Der TuS Westerholz hat einen neuen Trainer. Genau eine Woche nach dem plötzlichen Rücktritt von Tomas Meyer nach einem internen Disput präsentiert der Fußball-Kreisligist mit Ralf Milbrandt seinen Nachfolger. Der 44-Jährige wird am kommenden Mittwoch bereits die erste Trainingseinheit leiten.

Seine sofortige Verfügbarkeit hat einen simplen Grund: Milbrandt hatte dem TuS Westerholz bereits vor längerer Zeit zugesagt – allerdings als Coach für die zweite Herren in der 3. Kreisklasse Mitte. „Das ist für mich natürlich jetzt eine andere, eine größere Aufgabe“, weiß er. Dennoch habe er für seine Zusage nicht lange überlegen müssen – Kreisliga-Erfahrung habe er als Trainer des SV Hamersen bereits sammeln können. „Ich bin optimistisch, dass das gut passen und funktionieren wird“, sagt er. Schließlich habe er mit Fabian Everding und Paul Hädecke zwei Co-Trainer unterstützend an seiner Seite, „die die Mannschaft kaum besser kennen könnten“.

Ähnlich positiv sind auch die Vereinsverantwortlichen um Mark Wulfmeyer eingestellt: „Ich bin froh, dass wir uns einigen konnten“, meint der Fußballobmann. Schließlich sei es nicht das erste Mal gewesen, dass der TuS Westerholz bei Milbrandt angefragt hatte. „Wir sind schon lange in Kontakt mit ihm, ich wollte ihn schon vor Matthias Klindworth nach Westerholz holen“, gesteht Wulfmeyer. Damals habe sich der Milbrandt allerdings gerade eine zweijährige Fußballpause gegönnt – „die musste auch sein. Aber jetzt kribbelt es wieder“, erzählt der 44-Jährige, der sich schon auf die ersten Trainingseinheiten nach seiner Auszeit freut.

Wo er genau ansetzen möchte, weiß er zwar noch nicht, „aber das wird die Zeit zeigen. Ich muss mir von der Mannschaft erst einmal selbst ein Bild machen“, betont er. Schließlich kenne er nur wenige Spieler so gut wie Westerholz-Routinier Marten Berndt, den er beim SV Hamersen trainiert hatte. Es sei noch zu früh, konkrete Baustellen zu bestimmen. Sofern sich diese jedoch herauskristallisieren, geht"s an die Arbeit. „Er soll schon ein hartes Training machen, aber menschlich sehr umgänglich und kommunikativ sein“, kündigt Wulfmeyer an. Der Abteilungsleiter sei froh, dass der Fokus nun „endlich wieder auf den sportlichen Aspekten liegt“.

Von Lea Oetjen

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