Scheeßelerin knackte besondere Wertungshürde

Carolina Miesner ist Vizelandesmeisterin

Carolina Miesner steht mit ihrem Pony Novellini vor der Weide.
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Stolze Vizemeister: Carolina Miesner zusammen mit ihrem Pony Novellini.

Bei den Landesmeisterschaften in Luhmühlen sicherte sich Carolina Miesner den zweiten Platz. Besonders in einer Prüfung überzeugte die junge Reiterin.

Luhmühlen – Auf dem internationalen Reitturniergelände in Luhmühlen hat am vergangenen Wochenende das Hannoversche Landesturnier stattgefunden. Mit dabei war auch Carolina Miesner. Die Reiterin des RFRV Scheeßel wusste in den Wertungsprüfungen gleich mehrfach zu überzeugen und sicherte sich so am Ende die Vizelandesmeisterschaft, über die sie sich „sehr gefreut hat“.

Im ersten Durchlauf der Landesmeisterschaft der Ponyreiter wurde Miesner mit Novellini Zweite. Das Paar erreichte eine Wertung von 69,402 Prozent. Am zweiten Turniertag konnte sich die junge Reiterin auch in der nächsten Wertungsprüfung platzieren. Mit dem Sohn von Pancho‘s Noble Classic Novellini erreichte sie abermals Platz zwei. Dieses Mal kam sie in dieser M**-Dressur auf 67,561 Prozent. Im dritten Durchlauf gelang dem Paar aus Scheeßel sogar das Knacken der 70 Prozenthürde. Doch nicht nur das: Mit ihren 75,667 Prozent holte sich Miesner auch den Sieg in der abschließenden L-Dressur mit Kür.

Die eigene Kür selbst kreiert

Für die 15-Jährige bedeuteten diese durchweg starken Leistungen am Ende in der Turniergesamtwertung Silber. Gold holte Nele Sophie Lindhorst mit Grenzhoehes Olivier K WE vom RFV Hermannsburg.

„Ich habe zwar gehofft, dass ich eine Medaille bekomme. Aber mit dem zweiten Platz habe ich nicht gerechnet. Auf jeden Fall bin ich sehr zufrieden mit mir und meinem Pony“, sagte Miesner.

Auch Mutter Andrea Miesner freute sich mit: „So ein Vizelandesmeistertitel ist schon etwas Besonderes und es ist schön, dass die ganze Arbeit von Carolina mit einem derartigen Erfolg belohnt wird. Vor allem, wenn so ein Sieg mit über 75 Prozent in der Kür dabei herauskommt.“

Zudem betonte sie, dass ihre Tochter gerade die Küraufgabe nahezu alleine zusammengestellt und ausgearbeitet hat. „Das stimmt. Lediglich ein bisschen hat mir meiner Trainerin geholfen“, ergänzte die Vizelandesmeisterin. Für sie sei es aber nicht das erste Mal, dass sie sich eine Kür alleine ausgedacht habe. „Das ist bei mir eher normal.“

Zeller mit Platz drei im Zeitspringen

Neben Miesners Erfolg wusste eine weitere Reiterin bei den Landesmeisterschaften zu überzeugen. Anik Zeller belegte mit Galathea den dritten Platz in einem Zeitspringen auf M*-Niveau. Das Paar vom RV Sottrum blieb dabei fehlerfrei und verpasste den Sieg um weniger als eine Sekunde.

Von Kira Kaschek

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