ANPFIFF Handballerinnen des TuS Rotenburg unter Zugzwang

Miesner peilt den Aufstieg an

Siebenmeter pariert: In dieser Szene lässt sich Lena Hesse (Mitte) von Saskia Hakansson und Anna Schneider (r.) für ihre starke Parade feiern. In der kommenden Saison steht die Torhüterin beim VfL Horneburg in der Oberliga zwischen den Pfosten.
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Siebenmeter pariert: In dieser Szene lässt sich Lena Hesse (Mitte) von Saskia Hakansson und Anna Schneider (r.) für ihre starke Parade feiern. In der kommenden Saison steht die Torhüterin beim VfL Horneburg in der Oberliga zwischen den Pfosten.

Rotenburg – Das Saisonziel steht längst fest: „Wir wollen aufsteigen“, stellt Jens Miesner klar. Für den Coach der ersten Damen des TuS Rotenburg ist das „die einzige logische Option“, wie er betont. Schließlich streicht der Handballverband Niedersachsen nach Ablauf der neuen Saison die Landesklasse, also die aktuelle Liga seines Teams. Heißt: Entweder landet der TuS Rotenburg am Ende der Spielzeit 2020/2021 auf einem der ersten drei Plätze und steigt damit in die Landesliga auf oder er muss automatisch in die Regionsoberliga herunter. „Dort ist das Niveau für uns meiner Meinung nach aber viel zu niedrig“, so Miesner.

Die Chancen für sein Team könnten schlechter sein. In der vergangenen Saison hat der Wümme-Club den Aufstieg nämlich nur um einen Hauch verpasst und musste dem Meister HC Bremen sowie dem TSV Morsum den Vortritt lassen. „Ohne den vorzeitigen Abbruch würden wir jetzt schon in der Landesliga spielen, da bin ich mir sicher“, sagt der Coach. Es würde nachträglich allerdings nichts bringen, sich darüber weiter Gedanken zu machen.

„Ein echter Kracher zum Auftakt“

Vielmehr verlangt Miesner, dass sich seine Mannschaft auf den Auftakt am 3. Oktober (19.30 Uhr) bei der HSG Phoenix einstellt. Die Spielgemeinschaft aus dem Kreis Diepholz hat sich nach einer chancenlosen Saison in der Landesliga für den Abstieg entschieden. „Das ist schon ein echter Kracher zum Auftakt“, weiß Miesner, der seinem Team aber alles zutraut.

Kein Wunder: Der Kader bleibt schließlich nahezu unverändert. Lediglich Lena Hesse zieht es zum VfL Horneburg in die Oberliga. „Ich habe ihr sehr zu diesem Schritt geraten. Dort in dieser Spielklasse kann sie viel mehr lernen, als momentan bei uns“, denkt der Coach. Mit Patricia Tiedemann (Kreuzbandriss) muss er zudem auf eine weitere Leistungsträgerin verzichten – aber nicht mehr lang. Ihr Comeback kündigt sich an. „Von der Athletik her ist sie als Linkshänderin die beste Spielerin in der Mannschaft und zudem ein richtiger Sonnenschein“, meint Miesner.

Von Lea Oetjen

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