Linkshänder kehrt aus Bremen zurück / „Möglichst bald in einer Mannschaft spielen“

Michel Misere eifert seinem Bruder nach

Michel Misere ist zurück bei seinem Heimatverein und verstärkt den Jugendhandball Wümme. Sein Ziel: Schon bald an der Seite seines Bruders Lukas im Rotenburger Herrenteam zu spielen.

Rotenburg - Mit dem 1,97 Meter großen Rückraumspieler Michel Misere kehrt eines der größten Handballtalente aus der Region zu seinem Heimatverein TuS Rotenburg zurück. Der 17-jährige wechselte vor drei Jahren zum HC Bremen in die dortige B-Jugend, um in der Oberliga und später in der A-Jugend-Bundesliga zu spielen. Jetzt ist er wieder zu seinem Heimatverein zurückgekehrt und möchte mit dem Jugendhandball Wümme in die Oberliga aufsteigen.

„Ich spiele wieder in Rotenburg, weil dort durch den Jugendhandball Wümme eine sehr gute A-Jugend vorhanden ist und weil ich möglichst bald bei den Senioren mit meinem Bruder Lukas in einer Mannschaft spielen möchte“, verrät Michel Misere.

In Bremen schnupperte er bereits etwas Bundesligaluft und soll mit dieser wertvollen Erfahrung helfen, dass der neuen Spielgemeinschaft aus Rotenburg und Scheeeßel in der Relegation der Sprung in die Oberliga gelingt.

Begeistert ist Michel Misere vom A-Jugend-Training unter Lennart Lingener: „Lennart macht das klasse und bereitet uns optimal auf die Relegation vor. Er geht auf jeden Spieler individuell ein und das hilft allen weiter.“ Jetzt konzentriert sich der Linkshänder, der in Rotenburg zu den Berufsbildenden Schulen geht, nur auf die Relegation mit der A-Jugend. Das heißt, dass Michel Misere in den vergangenen Wochen nach seiner Rückkehr auch nicht mehr regelmäßig mit der ersten Herrenmannschaft unter Nils Muche trainiert hat. „Wenn wir die Relegation geschafft haben, werde ich aber auch wieder bei ,Mulle’ mittrainieren, denn mein großes Ziel ist, mit meinem Bruder Lukas bald in einer Mannschaft zu stehen.“

Der Youngster weiß aber auch, dass es bis dahin noch ein weiter Weg ist. Er ist selbstkritisch genug und sieht bei sich vor allen Dingen noch Schwächen in Sachen Schnelligkeit. „Daran arbeite ich hart“, versichert Michel Misere mit großer Perspektive. - jho

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