Norden-Elf spielt gegen TSV Bevern erstmals zu null / Szymanski erfolgreich

Michel Brückner „brüllt“ Visselhövede zum Sieg – 1:0

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Nur schwer vom Ball zu trennen: „Vissels“ Kai Jager (vorne, hier gegen Beverns Markus Hinck) überzeugte mit guten Aktionen im defensiven Mittelfeld. ·

Visselhövede - Von Mareike Ludwig. Die Stimmbänder von Michel Brückner wurden während der 90 Minuten arg strapaziert. Immer wieder dirigierte der Schlussmann des Fußball-Bezirksligisten VfL Visselhövede lautstark seine Vorderleute.

Mit Erfolg: Das erste Mal in dieser Saison stand hinten die Null. Die Heidestädter bejubelten schließlich einen verdienten 1:0 (0:0)-Heimerfolg gegen den spielerisch schwachen TSV Bevern.

„Endlich hat es geklappt. Es macht mich unheimlich froh, dass wir in dieser Saison zum ersten Mal zu null gespielt haben. Durch den Erfolg haben wir den Anschluss an die anderen Mannschaften wieder hergestellt“, zeigte sich Brückner nach der Partie sichtlich erleichtert. Alles andere als zufrieden war hingegen Beverns Coach Andreas Kierath. Mit verschränkten Armen und griesgrämigen Blick stand er nach Spielschluss an der Seitenlinie. „Wir haben einfach nur scheiße gespielt. Diese schwache Leistung gilt es aufzuarbeiten. Für die Jungs wird es in der Woche unangenehm“, fand der Gäste-Trainer mehr als deutliche Worte.

Dass er mit seiner Aussage ins Schwarze traf, bestätigten die Gäste mit Ausnahme der Schlussphase übers ganze Spiel. Die Visselhöveder waren es, die das Zepter von Beginn an in die Hand nahmen und das Geschehen bestimmten. Thomas Heidler (28.) und Marco Jorzick (36.) schafften es jedoch zunächst noch nicht, den Ball im Kasten unterzubringen. „Ärgerlich, dass wir in den Situationen nicht schon in Führung gegangen sind. Für uns war es aber erstmal wichtiger, dass wir ohne Gegentor in die Kabine gegangen sind“, so Norden.

Nach dem Seitenwechsel waren es weiter die Gastgeber, die vor den rund 150 Zuschauern den Ton angaben und sich in der 56. Minute belohnten: Kai Jager schlug einen langen Ball in die Tiefe, ein Missverständnis zwischen Beverns Malte Holsten und Keeper Mike Borchers nutzte Mariusz Szymanski eiskalt aus – 1:0.

In der Folgezeit verpassten es die Gastgeber dann jedoch, einen weiteren Treffer nachzulegen. Dabei hatten Jager (70.), Szymanski (82.) und Maier (87.) beste Möglichkeiten. Auf der anderen Seite hatte Bevern mächtig Glück, dass der Unparteiische Leon Rose (FSV Langwedel-Völkersen) den heftigen Ellenbogencheck von André Ropers gegen Philipp Jaeschke an der Mittellinie nicht gesehen hatte (71.). „Das war ganz klar eine Rote Karte“, gestand selbst Andreas Kierath hinterher.

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