5:1 – TV Sottrum hat keine große Mühe / Klee trifft beim Comeback

Michaelis staubt gerne ab

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Eine der wenigen Szenen, in denen Matthias Michaelis (r.) fair gestoppt werden kann. Hier schafft es Langwedels Jan-Luca Rohlfs. Ansonsten drehte der Sottrumer mächtig auf und markierte drei Treffer.

Schöner hätte sich Patrick Klee sein Comeback nach dreimonatiger Knieverletzung wahrscheinlich nicht vorstellen können. Es lief gerade die 84. Minute, als der Angreifer des Fußball-Bezirksligisten TV Sottrum mit seinem ersten Ballkontakt zum 5:1 (1:0)-Heimsieg gegen den FSV Langwedel-Völkersen traf. Doch nicht nur Klee heimste zahlreiche Schulterklopfer ein. Vor allem Matchwinner Matthias Michaelis durfte hinterher zahlreiche Hände schütteln.

Sottrum - Von Mareike Ludwig. Gäste-Trainer Emrah Tavan war nach dem Abpfiff so enttäuscht, dass er nicht mal mehr am Schlusskreis seiner Mannschaft teilnahm. „Ich habe lieber nichts gesagt. Das war eine Katastrophe. Wir haben so schlecht gespielt. Die Jungs müssen sich hinterfragen, warum sie so unkonzentriert waren“, meinte der Coach, während er schnurstracks in Richtung der Kabinen verschwand. Ganz anders die Laune der Sottrumer, die nach fünf Wochen wieder den ersten Dreier eingefahren haben. „Das war ein rundum verdienter Sieg. ,Tiddy‘ (Matthias Michaelis, Anm. d. Red.) hat unserem Spiel den Stempel aufgedrückt, das war einfach klasse“, freute sich Sottrums Coach Daniel Mathies.

Jubeltraube: Der Sottrumer Patrick Klee (M.) traf mit seinem ersten Ballkontakt.

Dabei hatten die Gastgeber zunächst Glück, dass Schiedsrichter Chris Barnick (TSG Wörpedorf) Michaelis‘ Treffer zum 1:0 nicht aberkannte, da zuvor Finn Herwig mit der Hand am Ball war (24.). „Wir dürfen auch mal das Glück auf unserer Seite haben“, kommentierte Mathies die Szene. Sein Pendant Tavan reagierte indes richtig verärgert: „Die Schiedsrichterleistung war unterirdisch. Wir waren zwar schlecht, der Unparteiische war aber noch schlechter“, fand Langwedels Coach deutliche Worte. Sein Team war denn auch fortan damit mehr beschäftigt, die folgenden Entscheidungen zu diskutieren, als sich auf das Spiel zu konzentrieren. Die Folge: Philip Schmid sah bereits nach 45 Minuten Gelb-Rot.

Sottrums Sinan Reiter (l.) behauptet gegen Langwedels Jan-Ole Post den Ball.

In Überzahl hatte Sottrum nach dem Seitenwechsel leichtes Spiel. Nach einer Ecke von Sinan Reiter staubte Michaelis zum 2:0 ab (52.). Im Gegenzug kam Langwedel dank eines Eigentores von Joshua Hüsing zwar auf 1:2 heran (53.), doch hatte Michaelis wieder seinen Fuß an der richtigen Stelle – 3:1 (63.). „Abstauber kann ich“, sagte der Goalgetter lachend. Doch der Wieste-Club war noch nicht satt. Erst durfte der eingewechselte Andrej Edel das 4:1 bejubeln (74.), danach bekam Klee seinen Auftritt (84.). „Die Sottrumer haben es wirklich gut gemacht“, hatte Tavan noch lobende Worte für den Gegner übrig, ehe es ihn eilig weiter in Richtung Umkleidekabine zog.

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