Fußball-Kreisliga

Coach geht ins dritte Jahr: Heiko Meyer und der TV Stemmen – das passt

Heiko Meyer gibt auch weiter die Kommandos an der Seitenlinie: Der Coach bleibt seinem Heimatverein TV Stemmen treu und geht mit dem Kreisligisten in die neue Saison.
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Heiko Meyer gibt auch weiter die Kommandos an der Seitenlinie: Der Coach bleibt seinem Heimatverein TV Stemmen treu und geht mit dem Kreisligisten in die neue Saison.

Beim TV Stemmen bleibt auf der Trainerbank alles so, wie es vor der langen Corona-Pause-war: Heiko Meyer coacht das Kreisliga-Team auch nächste Saison. Ein Routinier hört allerdings auf.

Stemmen – Es ist nicht so, dass beim TV Stemmen in der Corona-Zwangspause alles stillliegt. Im Gegenteil: „Der große Vorteil ist, dass wir unser Sportheim in Ruhe fertigstellen können. Wir sind da von innen und außen am Reißen und haben auch eine Gaube reingesetzt“, erzählt der Vorsitzende Tim Pyka begeistert. Doch auch am Team des Fußball-Kreisligisten wird fleißig gewerkelt. Die wichtigste Personalie: Heiko Meyer bleibt weiterhin Trainer und geht damit in sein drittes Jahr in Folge. Auch zwei Neuzugänge hat er bereits, allerdings auch einen schmerzhaften Verlust, denn der langjährige Keeper Helge Witt steigt aus. „Deshalb sind wir noch auf der Suche nach einem festen Torwart“, erzählt Meyer.

Stemmen – das ist mein Verein!

Heiko Meyer

„Wir freuen uns sehr, dass sich Heiko entschieden hat, hier weiterzumachen. Auch, weil die Mannschaft hinter ihm steht“, sagt Pyka. Für den 54-jährigen Coach war es keine große Frage, nach der abgebrochenen Saison zu verlängern. „Stemmen – das ist mein Verein!“, nennt er den Hauptgrund. „Und ich habe von den Führungsspielern die Zusage bekommen, dass sie mich unterstützen.“ Außerdem wollen sie es ab dem Sommer dann auch besser machen, als in den wenigen Spielen nach dem Aufstieg. „Wir können froh sein, dass die Saison nicht zu Ende gespielt wurde, sonst wären wir womöglich abgestiegen“, verweist Meyer auf die Tabelle, die sein Team nach fünf Spielen mit nur einem mickrigen Zähler auf dem vorletzten Platz führte.

Helge Witt hört mit 43 Jahren auf.

Erneut so einen Start – das möchte der C-Lizenz-Inhaber, der seit 1973 Vereinsmitglied ist und zwischen 1998 und 2003 schon mal Spielertrainer war, unbedingt verhindern. Und eben deshalb haben sich die Gelb-Schwarzen auch umgesehen. Zwei Neue kann Meyer bereits vermelden, wobei zumindest einer eigentlich ein alter Bekannter ist: Fabian Bentz kehrt nach einem kurzen Gastspiel vom SV Lauenbrück aus der 2. Kreisklasse, wo er in sechs Spielen vier Tore erzielte, zurück. „Die Zusage haben wir schon von ihm“, betont Meyer. Die Stammposition des 22-Jährigen ist im Sturm. „Aber er kann alles spielen, was vor der Abwehr ist“, freut sich Meyer über einen Offensiv-Allrounder.

Nach einem Abstecher zum SV Lauenbrück kehrt Fabian Bentz zurück zum TV Stemmen.

Das zweite neue Gesicht ist Tom Asberger, der aus der JSG Fintau kommt und den Meyer auf der Außenbahn im Mittelfeld vorgesehen hat. „Und wahrscheinlich kommen noch zwei weitere Zugänge“, deutet der Coach bereits an.

Wenn es nach ihm geht, darf sich auch für das Tor noch eine Verstärkung melden, denn dort hinterlässt Helge Witt durchaus eine große Lücke. Der 43-Jährige „möchte nicht mehr“, sagt Meyer und zeigt großes Verständnis für den Entschluss seines Schlussmannes. Somit hat er zwar noch drei Keeper im Kader – aber keine feste Nummer eins: Florian Schirmacher, der beruflich nicht regelmäßig dabei sein kann, Jannis Steenbock, der eigentlich bei der Zweiten zwischen den Pfosten steht, und „Notnagel“ Frederik Narten. „Wir hätten gern eine feste Nummer eins“, betont Meyer, muss sich sonst aber wohl keine personellen Sorgen machen: „Es sieht so aus, dass alle anderen weitermachen“, verkündet er.

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