Fußball-Kreisliga

Stemmen 1:3 - Meyer kritisiert: „Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen“

Da war der TV Stemmen noch auf Kurs: Stefan Ehrke markiert per Kopf das 1:0. Letztlich hatte der TSV Karlshöfen jedoch mit 3:1 die Nase vorne.
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Da war der TV Stemmen noch auf Kurs: Stefan Ehrke markiert per Kopf das 1:0. Letztlich hatte der TSV Karlshöfen jedoch mit 3:1 die Nase vorne.

Stemmen – Schreckmoment in der 75. Minute: Marvin Grabau hielt sich schmerzverzerrt das rechte Knie. Der Fußballer des TSV Karlshöfen hatte sich ohne Fremdeinwirkung beim Kreisliga-Auftakt gegen den TV Stemmen so schwer verletzt, dass Stemmens Coach Heiko Meyer kurz danach sein Handy zückte und den Rettungswagen verständigte. Die Unterbrechung hatte aber anschließend keine Auswirkung auf das Spiel, denn an dem 1:3 (1:1) aus Sicht der Gastgeber änderte sich bis zum Abpfiff nichts mehr.

Die Stemmer mussten bei ihrer Kreisliga-Rückkehr auf die beiden Angreifer Hannes Bellmann und Martin Illinger verzichten. Trotz der Ausfälle gab die Meyer-Elf zunächst den Ton an und kam durch einen Kopfballtreffer von Stefan Ehrke zum 1:0 (9.). Vorausgegangen war eine Ecke von Douglas Grun. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, denn nur drei Minuten später war Michel Stolzenberg für Karlshöfen zur Stelle – 1:1. „Danach kam in unser Spiel unnötigerweise ein Bruch rein. Plötzlich waren wir nicht mehr so präsent und es häuften sich bei uns immer mehr Fehlpässe“, ärgerte sich Meyer.

Auch die Kabinenansprache in der Halbzeitpause brachte nicht die erhoffte Wende. Nach dem Seitenwechsel dominierten zunehmend die Gäste das Spiel. Maurice Ruröde wusste die Unsortiertheit der Gastgeber auszunutzen und traf zum 2:1 (55.).

Auf der anderen Seite machte sich mehr und mehr das Fehlen der beiden Angreifer bemerkbar. Für die Stemmer war meistens vor der Strafraumgrenze Schluss. „Dass Martin und Hannes nicht dabei waren, können wir nicht kompensieren. Unser Kader ist viel zu dünn“, so Meyer. Und er fügte hinzu: „Ich muss aber auch fairerweise sagen, dass Karlshöfen cleverer agiert hat und in den Zweikämpfen deutlich aggressiver zur Sache gegangen ist.“ Mit dieser Aussage sollte der Trainer Recht behalten. In der 70. Minute ließen die Gastgeber die Karlshöfer ungestört nach vorne spielen. Jan Niklas Prigge hatte keine große Mühe, den Ball ins leere Tor zum 3:1 einzuschieben. Stemmens Schlussmann Helge Witt war zum dritten Mal machtlos. An dem 42-Jährigen lag es definitiv nicht, dass die Stemmer ihren Kreisliga-Auftakt trotz anfänglicher 1:0-Führung verpatzten.

„Wir haben es oftmals nicht geschafft, einfache Bälle über fünf Meter zu spielen. Die unnötigen Abspielfehler müssen wir dringend abstellen. Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen. Dennoch bleiben wir auf jeden Fall positiv und greifen nächstes Wochenende wieder von vorne an“, so Meyer.

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