Illingers Tore bringen Stemmen gegen Pennigbüttel auf Kurs – 3:1

Die Meisterbezwinger

Erst die Grätsche im Spiel, später noch mit dem Rennrad Richtung Hamburg: Simon Erdmann (l.) gibt alles – hier gegen Pennigbüttels Marcel Ebert-Lange. - Foto: Woelki

Stemmen - Simon Erdmann hatte noch einen langen Weg vor sich, als er sich nach dem Spätspiel seines TV Stemmen gegen den SV Komet Pennigbüttel auf sein Rennrad schwang. Bis zu seinem Zuhause in Hamburg sind es von Diersweg aus schließlich rund 75 Kilometer. „Er hat sich wohl noch nicht verausgabt“, flachste Manager Claus Gerken. Das Ergebnis sagt dabei das Gegenteil, schließlich bezwangen die Stemmer den längst feststehenden, aber arg dezimierten Meister mit 3:1 (2:0).

Stemmen gelang dabei ein Novum in dieser Saison: Die Schwarz-Gelben holten die volle Punktzahl gegen die „Kometen“ aus Pennigbüttel, die sich zudem noch Gelb-Rot gegen Marvin Eberhards und Rot gegen Rene Hinrichs einhandelten (80./82.).

Heiko Schreiber, Coach der Gastgeber, war vor allem von der ersten Halbzeit seiner Mannen recht angetan. „Da haben wir sehr gut gespielt und Pennigbüttel von unserem Tor weggehalten. Die 2:0-Führung war verdient.“ Herausgeschossen wurde sie von Stürmer Martin Illinger, der in der elften Minute nach einem Doppelpass mit Douglas Grun vollstreckte und in der 31. Minute nach einer zu kurz abgewehrten Ecke erhöhte.

Nach der Pause lief es nicht mehr so rund bei den Gastgebern. „Wir sind ins Schwimmen geraten, da hat Pennigbüttel uns den Schneid abgekauft“, wusste Schreiber. Die Folge davon war, dass die Gäste nach einem Freistoß zum Anschlusstreffer durch Fabian Kauf kamen (61.). Doch ansonsten blieb der von Helge Witt gehütete Kasten sauber. Mehr noch: Stefan Ehrke, dieses Mal auf die Sechserposition beordert, traf mit einem nicht unhaltbaren 25-Meter-Schuss vier Minuten vor dem Ende sogar noch zum 3:1. Durch den Sieg kletterte Stemmen vor dem letzten Spieltag auf Platz sieben hoch.

maf

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