RÜCKPASS TuS Rotenburg schafft vor zehn Jahren Doppelerfolg

Meister in letzter Minute

Puh ... Das ist schon zehn Jahre her? An solchen Ereignissen merkt man ja erst, wie alt man eigentlich schon heutzutage ist, Johann Knodel.

Rotenburg - Lang ist’s her: Auf den Tag genau vor zehn Jahren ist den Handballern des TuS Rotenburg der Doppelerfolg in der Kreisoberliga gelungen. Nachdem der Aufstieg in die Landesliga bereits besiegelte Sache war, „wollten wir unbedingt auch noch Meister werden“, erinnert sich Götz Siegmeyer, der damalige Trainer des Teams. Gesagt, getan. Durch einen überraschend deutlichen 33:21 (15:11)-Heimsieg gegen den VSK Osterholz/Scharmbeck machte der Wümme-Club den Titelgewinn klar – jedoch nur mit einem minimalen Vorsprung gegenüber dem TSV Morsum. Letztlich trennte die beiden punktgleichen Mannschaften in der Tordifferenz nur ein einziger Treffer.

„Wir hatten uns schon in den vorherigen Spielen darauf konzentriert, etwas für unser Torverhältnis zu machen“, so Siegmeyer. Auch wenn die Partie bereits zehn Jahre zurückliegt, kann er sich an einige Situationen noch gut erinnern – „je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr Momente fallen mir ein“, sagt der heutige Trainer des TV Sottrum. Vor allem seine Halbzeitansprache sei ihm nachhaltig in Erinnerung geblieben. „Ich bin deutlicher geworden, als man es von mir gewohnt ist“, berichtet Siegmeyer. Schließlich sei das Spiel bis zur Pause alles andere als entschieden gewesen. Erst in der zweiten Hälfte drehte der TuS Rotenburg auf und sicherte sich den Titel.

Siegmeyer sind das Entscheidungsspiel und die anschließende Meisterschaftsfeier also im Gedächtnis geblieben. Bei seinen ehemaligen Spielern sieht das allerdings schon ein bisschen anders aus. Während Rechtsaußen Johann Knodel die fehlende Erinnerung lachend mit „viel Bier“ begründet, argumentiert Kreisläufer Klaas-Marten Badenhop aus sportlicher Sicht: „Wir haben einfach zu viele Aufstiege gefeiert, die noch wichtiger waren.“

Die Routiniers hätten den Kontakt zu einigen ehemaligen Mannschaftskollegen bis heute gehalten, „mit anderen tauscht man sich nur noch sporadisch aus“, so Knodel. Schließlich seien nicht alle Spieler in der Region geblieben. Topscorer Henning Kosmalla hätte es zum Beispiel nach Nordrhein-Westfalen verschlagen. So oder so: „Das ist echt schon ganz schön lange her“, stellt Badenhop fest. Knodel ergänzt: „An solchen Ereignissen merkt man ja erst, wie alt man eigentlich schon heutzutage ist.“

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Welche Kanareninsel ist die richtige für mich?

Welche Kanareninsel ist die richtige für mich?

Urlaub zwischen Pyramiden und Palmen auf Yucatán

Urlaub zwischen Pyramiden und Palmen auf Yucatán

Nach Gnabry-Schreck: Perfekter Bayern-Start gegen Atlético

Nach Gnabry-Schreck: Perfekter Bayern-Start gegen Atlético

Lukaku verhindert Gladbacher Traumstart in die Königsklasse

Lukaku verhindert Gladbacher Traumstart in die Königsklasse

Meistgelesene Artikel

Positiver Test: Corona-Fall beim Rotenburger SV II

Positiver Test: Corona-Fall beim Rotenburger SV II

Positiver Test: Corona-Fall beim Rotenburger SV II
„Doppel D“ – Wissen mit Witz

„Doppel D“ – Wissen mit Witz

„Doppel D“ – Wissen mit Witz
Vierfacher Corona-Verdacht: „Vissel“ verzichtet auf die Punkte und tritt nicht an

Vierfacher Corona-Verdacht: „Vissel“ verzichtet auf die Punkte und tritt nicht an

Vierfacher Corona-Verdacht: „Vissel“ verzichtet auf die Punkte und tritt nicht an
Der „alte Mann“ und das Mehr: Björn Mickelat mischt mit fast 40 Jahren die Oberliga auf

Der „alte Mann“ und das Mehr: Björn Mickelat mischt mit fast 40 Jahren die Oberliga auf

Der „alte Mann“ und das Mehr: Björn Mickelat mischt mit fast 40 Jahren die Oberliga auf

Kommentare