Nach 35:18 gegen TSV Daverden ist TuS Rotenburg nun an der Tabellenspitze

Meinke macht’s möglich

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Kreisläuferin Lina Seiboth (am Ball) verhilft dem TuS Rotenburg mit akrobatischem Körpereinsatz zum hohen 35:18-Sieg gegen den TSV Daverden ·

Rotenburg - Im drittletzten Saisonspiel hat der TuS Rotenburg in der Handball-KreisOberliga Süd der Frauen den TSV Daverden mit 35:18 (15:6) aus der Pestalozzihalle gefegt. Gleichzeitig übernahm die Mannschaft von Trainer Jens Miesner aufgrund der um einen Treffer besseren Tordifferenz vor dem TSV Kirchlinteln wieder die Tabellenführung.

„Das ist nur eine Momentaufnahme, aber eine angenehme. Am kommenden Wochenende sind wir spielfrei und Kirchlinteln kann wieder vorbeiziehen“, erklärt Miesner. Die entscheidende Partie um die Meisterschaft steigt eine Woche später. Am 10. Mai muss der derzeitige Spitzenreiter beim TSV Kirchlinteln antreten. „Wir sind gut gerüstet und wollen dann versuchen, die Meisterschaft klar zu machen“, gibt sich Miesner nach den Leistungen in den jüngsten Partien selbstbewusst.

Gegen den Tabellensechsten TSV Daverden ragte aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung die junge Rechtsaußen Lisa Meinke heraus, die acht blitzsaubere Tore erzielte und in den 60 Minuten nicht einen einzigen Fehlversuch hatte. Die Gastgeberinnen hatten in der Anfangsphase etwas Probleme, ihre Nervosität in den Griff zu bekommen, sodass der TSV Daverden bis zum 5:6 mithielt. „Danach haben wir aber begonnen, Handball zu spielen“, lobte Jens Miesner seine Spielerinnen. Der neue Tabellenführer zog über ein 10:5 (15.) bis zur Halbzeit auf 15:6 davon. Abwehr und Angriff funktionierten nun tadellos. Die Ballgewinne in der Abwehr wurden fast immer durch Tempogegenstöße in Tore umgewandelt. Das klappte auch in der zweiten Halbzeit hervorragend, sodass der Vorsprung der Gastgeber immer größer wurde. Über ein 23:10 und 30:13 gab es schließlich einen nie gefährdeten 35:18-Sieg.

Dieser führte dazu, dass der Wümme-Club nun wieder die Tabellenspitze erklommen hat. Das war nach dem miserablen Saisonstart mit 2:6 Punkten nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Erwähnenswert ist zudem, dass sich gleich elf Rotenburger Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintrugen. · jho

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