Stölpe als Stürmer

Bothel eröffnet mit Nullnummer in Grasberg die Bezirksliga-Saison

Bothels Talent Phil Stölpe (am Ball) lief im Sturmzentrum auf und besaß in dieser Szene auch die erste Chance. - Foto: Freese
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Bothels Talent Phil Stölpe (am Ball) lief im Sturmzentrum auf und besaß in dieser Szene auch die erste Chance.

Grasberg - Von Matthias Freese. Für den tierischen Flugverkehr über ihren Köpfen hatten die Bezirksliga-Fußballer des TuS Bothel keine Augen.

Während oben vier Störche ihre Bahnen zogen und sich zwischenzeitlich auf den Flutlichtmasten des Sportplatzes niederließen, fand sich die Elf um Spielertrainer Christoph Meinke auf dem Boden der Tatsachen wieder und musste sich eingestehen, die Lücke im Abwehrbollwerk der gastgebenden TSG Wörpedorf-Grasberg-Eickedorf nicht gefunden zu haben. Im Auftaktspiel der neuen Saison kam Bothel beim Aufsteiger nicht über ein 0:0 hinaus – und war damit sogar noch gut bedient.

Während der Meister der Kreisliga Osterholz seinen ersten Bezirksliga-Zähler wie einen Sieg bejubelte, haderte Meinke: „Scheißergebnis“, entfuhr es ihm, wohlwissend um die guten Konterchancen der Wörpedorfer: „Ich hätte mich an deren Stelle geärgert.“

Bothels Coach hatte sich bei der Verteilung der Positionen durchaus etwas Unerwartetes einfallen lassen und den großgewachsenen Youngster Phil Stölpe vorne ins Sturmzentrum beordert, um gegen die massive Defensive etwas zu beschicken. „Ein schwieriges Unterfangen für einen 18-Jährigen, aber seine Leistung war komplett in Ordnung“, so der Trainer. Stölpe besaß auch die erste Möglichkeit (4.), doch letztlich kamen die langen Bälle viel zu selten an. „Nach vorne haben wir keine Lösungen gefunden, um in den Strafraum zu kommen“, wusste Meinke, der als Sechser aufgelaufen war, und insbesondere Kritik an sich selbst übte: „Ich habe viele Fehler gemacht und Bälle verloren. Das war überhaupt nicht gut von mir.“

Bothels beste Möglichkeit, einen Schuss aus spitzem Winkel von Patrick Hollmann, vereitelte Keeper Benjamin Ostrowski (31.). Die Gäste hatten zwar mehr vom Spiel, doch die dickeren Dinger besaß der Klassenneuling – insbesondere durch Bernhard Linnenbaum. Torwart Moritz Meyer musste mehrfach zupacken, Innenverteidiger Lennard Henke klärte auch noch manch brenzlige Situation. „Den jungen Leuten können wir nichts vorwerfen“, so Meinke.

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