Interview zur Sportlerehrung

Moderatorin Carmen Ludwig: „Meine Favoriten bleiben geheim“

Carmen Ludwig moderiert die Sportlerehrung in Rotenburg zum vierten Mal. Foto: Menker
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Carmen Ludwig moderiert die Sportlerehrung in Rotenburg zum vierten Mal.

Rotenburg - Die Tage sind gezählt. Bald wird das derzeit größte Sport-Geheimnis der Region gelüftet. Am Freitag, 28. Februar, ab 19 Uhr steigt die Sportlerehrung in der Rotenburger Pestalozzihalle. Höhepunkt ist – wie in jedem Jahr – die Wahl der Sportlerin, des Sportlers, der Mannschaft und des Trainers des Jahres. Welcher Kandidat sichert sich den Sieg in seiner Kategorie? Spannung ist garantiert – übrigens nicht nur für die Athleten. Auch für Moderatorin Carmen Ludwig kündigt sich ein aufregender Abend an. Die gebürtige Rotenburgerin führt bereits zum vierten Mal durch die Veranstaltung. Grund genug also, um mit der 30-Jährigen mal ausgiebig über ihre Favoriten, die richtige Kleiderwahl und ihren Co-Moderator zu sprechen.

Bis zur Sportlerehrung ist es nicht mehr lang ... Sind Sie schon nervös?

Richtig nervös bin ich eigentlich nicht, Vorfreude ist die bessere Beschreibung – und ja, so langsam steigt die Vorfreude sehr. Ich bin gespannt auf das Ergebnis der Sportlerwahl.

Wann erfahren Sie das denn immer?

Erst einige Tage vor der Sportlerehrung.

Haben Sie denn schon einen Favoriten in jeder Kategorie?

Ich schaue immer sehr gespannt auf die Nominierten und wähle dann auch meine Favoriten, aber die bleiben natürlich geheim.

Wie legen Sie sich denn auf ihre Favoriten fest? Gehen Sie nach Bekanntheitsgrad oder der sportlichen Leistung?

Meine Favoriten lege ich nach der sportlichen Leistung fest, vor allem auch nach den individuellen Voraussetzungen. Denn: Die Leistungen und Erfolge sind in den verschiedenen Sportarten nicht sofort gleichzusetzen. Und auch die persönlichen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen finde ich wichtig einzubeziehen, denn wir dürfen ja nicht vergessen, dass „unsere“ Sportlerinnen und Sportler in ihrer Freizeit trainieren und oftmals keine große finanzielle Förderung erhalten. Nicht immer stehen größere Vereinsstrukturen oder eine Sponsorenförderung hinter den jeweiligen Sportlerinnen und Sportlern.

Das heißt, Sie kennen sich aber schon mal bestens mit unseren Kandidaten aus. Wie bereiten Sie sich denn ansonsten auf die Veranstaltung vor?

Die Vorbereitung ist mir bei jeder Moderation wichtig. Den Einstieg in eine Moderation finde ich persönlich immer am wichtigsten – zugleich oft auch am schwierigsten.

Konstruieren Sie die Witze und Lacher eigentlich schon im Vorfeld?

Ich versuche insgesamt sehr spontan zu bleiben und möchte auf Situationen reagieren und nicht alles vorplanen – ich bin keine Schauspielerin, sondern einfach Ich selbst.

Nach diesem Prinzip moderieren Sie die Sportlerehrung jetzt bereits zum vierten Mal in Folge. Wenn Sie die Chance hätten, sich einen Co-Moderator aussuchen zu dürfen – ganz egal wer. Wen würden Sie wählen?

Puh, das ist eine schwierige Frage, denn so oft stand ich noch nicht als Moderationen-Duo auf der Bühne. Ich würde gern mal mit einem „echten“ Profi auf der Bühne stehen, auch wenn ich dann sicherlich sehr blass daneben aussehe.

Denken Sie da an einen bestimmten Moderator?

Nein, ich habe da nicht sofort einen Namen im Kopf.

Wissen Sie denn schon, was Sie dieses Jahr anziehen? Keid, Jumpsuit oder doch einen Trainingsanzug? Schließlich wartet ganz Rotenburg schon darauf, in welcher Sportart Sie Bürgermeister Andreas Weber in diesem Jahr herausfordern.

Um ehrlich zu sein, mache ich mir nie große Gedanken über mein Outfit – daher weiß ich noch nicht, was ich anziehe. Auf jeden Fall wähle ich ein Outfit, in dem ich in jeder Sportart gegen Andreas Weber antreten kann (lacht).

Schwebt Ihnen denn für dieses Jahr schon ein konkretes Duell vor?

Nein, ein „Duell“ schwebt mir noch nicht vor. Wobei ich auch sagen muss, dass ich vom letzten „Duell“ erst wenige Minuten vor Veranstaltungsbeginn erfahren habe. Insofern heißt es auch hier: spontan sein.

In diesem Jahr sind auch einige Kandidaten nominiert, die als Quereinsteiger nicht im Kindesalter mit ihrer Sportart angefangen haben und trotzdem erfolgreich sind. Also: Mit welcher Sportart würden Sie jetzt noch anfangen?

Ich finde es großartig, auch im Jugend- oder Erwachsenenalter mit neuen Sportarten zu beginnen – für Sport sind wir nie zu alt. Ich probiere mich selbst auch gern in neuen Sportarten aus, so habe ich vor einigen Jahren das Surfen für mich entdeckt. Ich hätte auch Lust, Tennisspielen zu lernen.

Unsere Trainerkandidaten kommen in diesem Jahr aus ganz verschiedenen Sparten. Von wem würden Sie sich am liebsten mal über das Handball-, Fußball, Basketball- oder Tennisfeld scheuchen lassen?

Naja, dann sage ich jetzt natürlich Zlatan Burina!

Haben Sie denn generell Angst, vor einem Publikum Fehler zu machen?

Uns allen passieren immer wieder Fehler, das ist ganz menschlich. Die Frage ist dabei, wie gehen wir mit eigenen Fehlern um. Natürlich möchte ich keine Fehler machen und konzentriere mich sehr bei Moderationen. Aber wenn mir doch ein Fehler unterlaufen sollte, dann stehe ich dazu – Angst habe ich davor aber nicht.

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