Zehn Tore in drei Spielen: Niko Meinke-Marquardt trifft derzeit nach Belieben

„Mein zweiter Frühling“

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Der Osterveseder Niko Meinke-Marquardt hat mit seinen zehn Treffern aus drei Spielen großen Anteil, dass sich der SV Hamersen etwas Luft im Abstiegskampf verschafft hat. ·

Kreis-Rotenburg - Von Mareike LudwigOSTERVESEDE · Wenn in diesen Tagen über den SV Hamersen gesprochen wird, fällt immer wieder ein Name: Niko Meinke-Marquardt. Kein Wunder, schließlich ist der Angreifer des Fußball-Kreisligisten mit beachtlichen zehn Toren aus nur drei Begegnungen maßgeblich daran beteiligt, dass sich das Team zuletzt ein wenig Luft im Abstiegskampf verschafft hat. Solange die Mannschaft von Ralf Milbrandt den Klassenerhalt noch nicht endgültig in trockenen Tüchern hat, kann der aktuelle Tabellenzehnte auch weiterhin auf die tatkräftige Unterstützung des gebürtigen Osterveseders zählen.

„So einen Mann wie Niko können wir in unserer derzeitigen Situation natürlich sehr gut gebrauchen. Er hilft uns enorm weiter“, freut sich Milbrandt, der den 35-Jährigen vor drei Wochen von seinem Comeback überzeugt hatte. Denn eigentlich schnürt der Stürmer seine Fußballschuhe nur noch für die in der Kreisliga spielende Altherren des Vereins, wo er sich ebenfalls einen Namen als Goalgetter gemacht hat. Mit großem Abstand rangiert die Elf einsam an der Tabellenspitze. „Ich erlebe gerade meinen zweiten Frühling“, sagt Meinke-Marquardt, der einst beim TSV Etelsen in der Landesliga erfolgreich auf Torejagd gegangen war, schmunzelnd.

Lange überlegen musste der Familienvater indes nicht, ob er sich zusätzlich sonntags bei den Herren auf den Platz stellt. „Da sag’ ich natürlich nicht nein, schließlich geht es um den Klassenerhalt. Wenn ich Zeit habe, trainiere und spiele ich gerne mit. Sobald die Klasse gesichert ist, höre ich aber wieder auf und spiele nur noch in der Altherren“, erklärt Meinke-Marquardt.

Die derzeitige Doppelbelastung macht dem Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Braunschweig nichts aus. „Durch meinen Job treibe ich täglich viel Sport und bin topfit. Von den jüngeren Spielern läuft mir noch keiner davon“, erzählt der gebürtige Osterveseder mit einem Augenzwinkern.

Seine erfolgreiche Torausbeute will der Angreifer aber nicht überbewerten. „Die Tore schieße ich ja nicht alleine. Die anderen Jungs haben mir die Dinger teilweise super aufgelegt“, bleibt er bescheiden. Dennoch dürften die Gegner auf einen möglichst schnellen Klassenerhalt des SV Hamersen hoffen.

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