Stripling sieht Rot

Mehrkens wirft Müller und Co. raus

Aziz Arnavutoglu tunnelt einen Tarmstedter.
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Rotenburgs Aziz Arnavutoglu (am Ball) setzt sich in dieser Szene gleich gegen drei Tarmstedter durch.

Viel war los in Tarmstedt: Dreierpack für die Heimmannschaft, Rot gegen die Gäste, Spielertrainer Michel Müller im Tor. Am Ende freute sich die Ziegler-Elf über das Weiterkommen.

Tarmstedt – „Haaaand ...“, schrien die Tarmstedter Zuschauer, als der Schuss von Edgar Moderau im Strafraum des Fußball-Kreisligisten Rotenburger SV II vermeintlich an den Oberarm ging. Doch die Pfeife des Schiedsrichters Bernd Christoffers blieb stumm. Zurecht, denn der abgeprallte Ball sprang direkt vor die Füße von Maurice Mehrkens, der aus kurzer Distanz am Dienstagabend sein drittes Tor für den Kreisligisten TuS Tarmstedt schoss (45.). Sein Team setzte sich am Ende in Runde zwei des Kreispokals gegen die Wümmestädter mit 5:2 (3:1) durch.

Ohne einige Stammspieler und Aushilfen aus dem Oberliga-Kader ging das Rotenburger Team von Spielertrainer Michel Müller in die Pokal-Partie: „Es haben wirklich viele gespielt, die in der Liga noch nicht aufgelaufen sind. Was natürlich auch den Ausfällen geschuldet ist“, erklärte dieser.

Und so dauerte es, bis die RSV-Reserve ins Spiel kam, während die Heimelf von Beginn an nach vorne agierte. Belohnt wurde die Mannschaft von Trainer Thomas Ziegler durch den Dreierpack von Mehrkens (23./33./45.). „Die Einstellung hat mir überhaupt nicht gefallen, wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen“, ärgerte sich Müller. Einzige Ausnahme: Vize-Kapitän Aziz Arnavutoglu. Im Alleingang nahm er zunächst Tarmstedts Bennet Bruns den Ball ab, setzte sich auch gegen Keeper Luca-Jan Möller durch und verkürzte zum zwischenzeitlichen 2:1 (38.).

Mit einem Dreifach-Wechsel in der Offensive zu Beginn der zweiten Halbzeit „wollten wir noch einmal Akzente nach vorne setzen“, sagte Müller. Doch die verpufften weitgehend, da die „langen Bälle“ von Müller aus der Verteidigung heraus im Sturm nicht sauber genug verarbeitet wurden. Hinzu kam der „ganz klare“ Platzverweis für Torwart Alexander Stripling, der zu spät kam und Tarmstedts Felix Möller 25 Meter vor dem eigenen Tor von den Beinen holte. Müller übernahm ersatzweise und meinte: „Ich halte einen Ball, vorne macht Cem Din 20 Minuten vor Schluss das 2:3 und die Chance zum Ausgleich war auch da.“ Doch die blieb ungenutzt, stattdessen trafen Kevin Zilke (78.) und Moderau (83.) jeweils per Kopf für die Tarmstedter zum 5:2-Endstand.

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