TV Sottrum kommt im Duell mit dem Bremervörder SC nicht über ein 1:1 hinaus

„Mehr war da nicht rauszuholen“

Hoch das Bein: Henning Lohmann verschafft sich in dieser Szene einen Vorteil.

Kreis-Rotenburg - Von Daniel ReinhardtSOTTRUM · Zweites Spiel nach der Winterpause, zweites Unentschieden für den TV Sottrum. Immerhin gelang dem Wieste-Team nach der Nullnummer beim TV Stemmen gestern ein Torerfolg beim 1:1 (1:1) gegen die Gäste des Bremervörder SC.

Die Quack-Elf spielte ab der ersten Minute offensiv nach vorne und setzte den TV Sottrum massiv unter Druck. Nur vereinzelt kamen die Wieste-Kicker aus der eigenen Hälfte heraus. Für Entlastung sorgten gelegentliche Konter, von denen aber keiner zum Erfolg führte. Dafür traf in der 30. Minute Constantin Hirsch quasi aus dem Nichts zur 1:0-Führung für die Sottrumer.

Kurz vor der Halbzeit dann eine Schrecksekunde für die Gastgeber. Im Strafraum trat Libero Vitalij Kalteis Gäste-Stürmer Ulrich Thiele unabsichtlich in die Hacken. Schiedsrichter Gerhard Hesse (Germania Hetzwege) zeigte ohne zu zögern auf den Punkt, Eduard Kraft schoss unhaltbar für Keeper Marco Köster zum 1:1 ein. „Ein Gegentor so kurz vor der Pause ist natürlich großer Mist!“ urteilte Sottrums Coach Ralf Brockmann und fand: „Wir stehen viel zu defensiv. In der zweiten Hälfte müssen wir mehr nach vorn arbeiten!“

Doch auch nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste deutlich mehr vom Spiel, und Sottrum war fast ausschließlich bemüht, den eigenen Kasten sauber zu halten. In der 60. Minute zog der bis dato souverän pfeifende Referee das erste Mal die Gelb-Rote Karte und beendete damit das Spiel für Bremervördes Alexander Ströhla. Nur 15 Minuten später verließ der Sottrumer Timo Löber mit hängendem Kopf das Spielfeld – ebenfalls Gelb-Rot. Das halbe Dutzend gelber Karten war zu dem Zeitpunkt in einem nicht überharten Spiel schon weit überschritten. Viel passierte danach nicht mehr, einzig Kevin Röhrs vergab noch Sottrums mögliche Führung (70.). „Ich bin nicht unzufrieden mit dem Ergebnis. Mit Pech verliert man so ein Spiel durch einen Konter noch mit 1:2. Mehr war da nicht rauszuholen“, resümierte Brockmann.

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