Prellball-Bundesliga

„Neuer“ TV Sottrum startet durchwachsen in die Saison

An der Abstimmung müssen die Sottrumer Torben Peters (l.) und Felix Schmidt (r.) sowie ihr neuer Teamkollege Tim Ohlsen (im Hintergrund) noch ein wenig arbeiten. - Foto: Freese
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An der Abstimmung müssen die Sottrumer Torben Peters (l.) und Felix Schmidt (r.) sowie ihr neuer Teamkollege Tim Ohlsen (im Hintergrund) noch ein wenig arbeiten.

Sottrum - Volker Heinze fasste die leichte Enttäuschung in einem Satz zusammen: „Da war durchaus mehr drin“, stellte der Prellball-Chef des TV Sottrum nach dem ersten Spieltag der Männer-Bundesliga Nord in eigener Halle fest. 4:6 Punkte standen am Ende für die Gastgeber zu Buche. Ein Ergebnis, das den Beteiligten nicht so sehr schmeckte.

„Man darf allerdings nicht vergessen, dass da eine ganz andere Mannschaft auf dem Feld stand als noch in der vorangegangenen Saison“, bemerkte Heinze. Mit Marc Bergmann und David Voss hatten gleich zwei Leistungsträger das Team verlassen. Während Bergmann nur noch in der Zweiten spielen will, weilt Voss derzeit in „Down under“. 

So rückten aus der eigenen Jugend mit Nico Voss sowie Tim Ohlsen vom Bundesligarivalen MTV Eiche Schönebeck zwei neue Kräfte ins Team. Heinze hatte jedoch noch andere Erklärungen für den holprigen Auftakt: „Aus mehreren Gründen war eine regelmäßige Teilnahme des gesamten Teams an den Trainingseinheiten seit den Sommer nur bedingt möglich. Die fehlende Abstimmung sowie insbesondere die individuelle Annahmeschwäche haben da eher den Ausschlag gegeben.“

Insbesondere die Aussetzer in der Annahme waren für die Niederlage im ersten Spiel gegen Eiche Schönebeck verantwortlich. Die Sottrumer mit den weiteren Spielern Torben Peters, Anatoli Schmidt und Felix Schmidt schafften es nicht, sich gegen einen der Konkurrenten um die Mittelfeldplätze entscheidend abzusetzen und verloren mit 38:42.

Deutlich besser sollte es gegen den MTV Schladen laufen. Im Duell mit dem aktuellen Tabellenführer blieben die Sottrumer die gesamte Spielzeit über auf Augenhöhe, auch wenn sie sich am Ende nicht für die gute Leistung belohnten – 30:34. Das sollte sich im dritten Spiel gegen den TuS Aschen-Strang ändern. Nun stimmte es in Angriff und Abwehr, der Gegner wurde beherrscht und mit 35:29 bezwungen.

Mit dem Charlottenburger TSV stand dann ein vermeintlich schwächerer Kontrahent auf der Gegenseite. Doch Sottrum tat sich unerwartet schwer, auch wenn es am Ende zum Sieg reichen sollte (34:30). Indiskutabel war allerdings die abschließende Leistung gegen den TuS Aschen-Strang. Die Folge war eine klare 31:41-Schlappe.

Für Trainer Ralf Müller blieb am Ende nur die Hoffnung auf eine deutliche Leistungssteigerung seiner Mannschaft an den nächsten Spieltagen, damit das „Schreckgespenst“ des Abstiegs erst gar nicht in den Köpfen seiner Spieler herumzuspuken beginnt.

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