RSV muss Lüneburgs Goalgetter wohl ohne Funck ausschalten

Mehl mag es gerne dreifach

Christoph Drewes (r.) wird höchstwahrscheinlich nicht an der Seite seines etatmäßigen Partners in der Innenverteidigung auflaufen. Yannik Funck hat Grippe. Foto: Freese
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Christoph Drewes (r.) wird höchstwahrscheinlich nicht an der Seite seines etatmäßigen Partners in der Innenverteidigung auflaufen. Yannik Funck hat Grippe. 

Rotenburg – Ein entspannter Arbeitstag ist für die Abwehr des Rotenburger SV am Sonntag (15 Uhr) nicht zu erwarten. Denn mit dem Tabellenfünften SV Eintracht Lüneburg stellt sich die zweitbeste Offensive der Fußball-Landesliga an der Wümme vor, und aus dieser ragt ein Akteur derzeit besonders heraus. Goalgetter David Mehl hat in drei der vergangenen vier Begegnungen dreifach eingenetzt und steht bei 23 Saisontreffern. „Es spricht für mein Team, dass er gegen uns nur zweimal getroffen hat“, erinnert sich Tim Ebersbach augenzwinkernd an die knappe 1:2-Niederlage im Hinspiel.

Der RSV-Coach macht deutlich, dass er sehr viel von dem 31-jährigen Angreifer des Tabellennachbarn hält. „Er arbeitet sehr gut gegen den Ball, ist mannschaftsdienlich, bringt ein gutes Tempo mit und ist ein echter Führungsspieler. Für mich der kompletteste Stürmer der Liga“, schwärmt Ebersbach, der neben Lukas Heller (Rücken- und Leistenprobleme) und Timo Kanigowski (Kniereizung) mit großer Wahrscheinlichkeit ausgerechnet auf seine Innenverteidiger-Konstante Yannik Funck (Grippe) verzichten muss. „Ich werde deshalb aber nicht rumheulen“, versichert der Übungsleiter. Karol Karpus stünde als Ersatz bereit.

Sicher ist, dass Rotenburg trotz des Heimrechts nicht als Favorit ins Spiel geht – denn die Gäste scheinen sich auf fremden Plätzen deutlich wohler zu fühlen. 27 ihrer 43 Punkte hat die Eintracht auswärts eingefahren. „Sie sind spielerisch stark, da kommt ihnen ihr kleiner Heimplatz nicht entgegen“, glaubt Ebersbach, der einen Schlüssel zum Erfolg darin sieht, den starken Innenverteidiger Bennet Lorenzen beim Spielaufbau zu behindern. „Ihn müssen wir abklemmen“, verrät er.

Dass es damit nicht getan ist, weiß auch Ebersbach. Schließlich habe sich der zweite Eintracht-Innenverteidiger Marco Stoffregen im Aufbau sehr verbessert. Der ehemalige Regionalligaspieler Ali Moslehe erhöht den ohnehin schon großen Respekt Ebersbachs noch einmal. „Ich glaube, Lüneburg wird nächstes Jahr um den Aufstieg spielen. Wir müssen an unsere Leistungsgrenze gehen“, so der Coach.  ntr

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