Rotenburgs Reserve überrascht mit 4:2

Mattick-Brüder als Garanten beim „überlebenswichtigen“ Sieg

Matthias Mattick spielt den Ball kurz hinter dem Netz.
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Linkshänder Matthias Mattick erwischte keinen guten Start, änderte dann aber sein Spiel, steigerte sich – und gewann.

Die Reserve des TC GW Rotenburg hat wichtige und überraschende Punkte gegen den Abstieg eingefahren.

Rotenburg – Im Kampf um den Klassenerhalt in der Verbandsliga haben die Tennis-Herren des TC Grün-Weiß Rotenburg II „überlebenswichtige Punkte“ – so Kapitän Vincent Wuttke – eingefahren. Das Heimspiel gegen den MTV Eintracht Celle entschieden die Wümmestädter nicht unbedingt erwartet mit 4:2 für sich. Den entscheidenden Sieg steuerte der an Position vier spielende Matthias Mattick im Einzel bei – er drehte seine Partie gegen Tammo Koch und gewann mit 1:6, 6:3, 6:2.

Die Personalsituation bei den Rotenburgern ‒ das Spiel der Ersten fiel aufgrund eines Corona-Verdachtsfalles aus ‒ sieht angesichts der Liste der gemeldeten Spieler eigentlich hervorragend aus. Doch der Eindruck täuscht. In der Realität fehlen einige potenzielle Stammkräfte. So auch Calvin Endom. „Wir planen nicht mehr mit ihm, er hat momentan keine Lust“, verriet Wuttke. Ähnlich sieht es bei Peer Freytag aus. Umso wertvoller war da der Auftritt der Mattick-Brüder Simon und Matthias. „Wir wollen schließlich in der Liga bleiben“, betont Wuttke, der selbst am wenigsten Mühe hatte, um im Spitzeneinzel Marc Neubert mit 6:0, 6:0 zu bezwingen. Der Widersacher aus Celle hatte allerdings auch noch spürbar mit seiner operierten Achillessehne zu kämpfen. „Beim ersten schnellen Ball hat er sofort den Punkt abgeschenkt“, wusste Wuttke um den geschenkten Punkt, wunderte sich jedoch, warum Neubert nicht aufgab.

Wuchtiger Aufschlag übers Netz: Trotzdem lief es für Nils Algeier nicht so gut. Letztlich siegte die Rotenburger Reserve aber mit 4:2.

Auf dem Nachbarplatz musste der 17-jährige Simon Mattick indes hart fighten. Im Duell der Zweier hatte er gegen Malte Wienberg bereits zwei Satzbälle beim Stand von 4:5 gegen sich, wehrte diese aber ab und setzte sich mit 7:5, 6:1 durch. „Sein Gegner war so entnervt, dass er kein Doppel mehr gespielt hat. Und Simon hat von Anfang an geduldig gespielt“, beobachtete der Teamkapitän. „Diese Geduld muss man den jungen Spielern manchmal noch predigen, aber sie haben gesehen, dass es hilft.“

Wie auch der zwei Jahre ältere Matthias Mattick, der nach nervösem und verkorkstem Beginn das Tempo herausnahm und dadurch deutlich sicherer und effektiver agierte. So war es nur Nils Algeier, der sein Einzel gegen Thorsten Luck mit 1:6, 3:6 abgab, weil ihm die Konstanz fehlte. Um den vierten Punkt einzufahren, stellten die Rotenburger mit Wuttke und Simon Mattick ihr stärkstes Doppel auf – das 6:2, 6:2 gegen Lück und Koch war die Konsequenz. Algeier und Matthias Mattick unterlagen hingegen Neubert und Ersatzmann Geroen Gerdes mit 3:6, 6:3, 3:6.

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