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Michaelis‘ Treffer zählt nicht

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Von: Hendrik Denkmann

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Matthias Michaelis steht vor der Auswechselbank in Sottrum.
Matthias Michaelis spielte auf der Zehn. © Denkmann

Beim 0:2 in Fischerhude haderte Dariusz Sztorc vor allem mit zwei Entscheidungen der Schiedsrichter. Aber auch die Leistung seines Teams habe nicht gepasst.

Sottrum – So richtig wahrhaben wollte es Dariusz Sztorc nicht. „Wenn du verlierst, hast du meist keine Argumente“, sagte der Trainer der Bezirksliga-Fußballer des TV Sottrum. Die hatten gerade zuvor mit 0:2 (0:1) beim bisherigen Tabellenletzten der Aufstiegsrunde TSV Fischerhude-Quelkhorn verloren.

Eine Erklärung für die Niederlage fand Sottrums Coach dann aber doch – die Leistung der Schiedsrichter. Genauer: Zwei Entscheidungen in der letzten Viertelstunde der Partie. Zunächst war Matthias Michaelis das vermeintliche 1:1 gelungen. Doch der Unparteiische Hans-Marten Menk (TuS Nenndorf) erkannte den Treffer wieder ab, da Sottrums Zehner sich nach dessen Ansicht im Abseits befunden hatte. „Er stand ganz klar nicht drin. Die Schiedsrichter haben absolut ihre Linie verloren“, monierte Sztorc. Auf der Gegenseite fiel in der 88. Minute dann das 2:0 durch Jan Schröder. Laut Gästecoach hätten allerdings sowohl der Torschütze als auch einer seiner Mitspieler im Abseits gestanden. Menk war jedoch anderer Meinung und gab das Tor.

Sztorc verzichtet auf personelle Experimente

Seinen Frust ließ Sztorc aber auch an seiner eigenen Mannschaft ab. „Wir waren in der ersten Halbzeit überhaupt nicht bereit, hier was zu holen.“ Kaum ein Angriff hätte sein Team zu Ende gespielt. Das machte dafür Fischerhudes Schröder, als er seine Mannen in der 28. Minute in Führung brachte. „Das Tor war glücklich“, betonte Sztorc, der in dieser Partie gänzlich auf personelle Experimente verzichtete und alle Spieler auf der gewohnten Position einsetzte. Auch nur einen Wechsel unternahm Sottrums Coach. Er brachte Lasse Borkowski für den am Knie verletzten Brian Sztorc (42.).

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