Ist Margret Skuballa dabei? / Etat bei fast 200.000 Euro / „Eine Hausnummer“

Hurricanes haben zwei Kracher fest im Visier

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Für skeptische Blicke gibt es gar keinen Grund: Utz Bührmann, Vorstand Finanzen, schaut vielmehr optimistisch in die Zukunft.

Rotenburg - Von Matthias Freese. Die Saison ist noch nicht lange vorbei, die neue geht erst Ende September wieder los – doch die Avides Hurricanes machen bei ihren Planungen für die 1. Basketball-Bundesliga der Damen bereits mächtig Tempo.

„Im Juni wollen wir unseren Kader zusammen haben. Aktuell verhandeln wir mit zwei Krachern“, verrät Utz Bührmann, Vorstand Finanzen.

Parallel zu den Vertragsverhandlungen, die Bührmann führt, ist er darum bemüht, dass auch die nötigen Mittel bereitstehen. Lag der Etat in der jüngst abgelaufenen Zweitliga-Saison bei rund 140000 Euro, so kalkuliert der Schatzmeister der Hurricanes damit, dass es für das Oberhaus „fast an die 200000 Euro rangeht“.

Allein die Fixkosten wie Teilnahmegebühr, Schiedsrichterhonorare und deutlich weitere Fahrten mit Übernachtungen schlagen mit rund 20000 Euro mehr zu Buche. „Das konnten wir aber bereits durch neue Sponsoren auffangen“, verrät Bührmann. Zudem „haben wir sehr gut gewirtschaftet und Rücklagen gebildet. Wir hatten mehr Zuschauereinnahmen als ein Jahr vorher in der ersten Liga.“

Im Gegensatz zu Teams wie den NB Oberhausen, die einen nahezu komplett neuen Kader zusammenstellen, können die Hurricanes auf ein Gerüst zurückgreifen. Pia Mankertz, Janae Young und Kierra Mallard bleiben definitiv, auch Kata Takács hat dem Verein signalisiert, dass sie verlängern möchte. Bei den Eigengewächsen Hannah Pakulat, Andrea Baden und Edda Schmidt spricht ebenfalls vieles für einen Verbleib. Und mit Laura Rahn (Saarlouis Royals) steht ein Zugang bereits fest. „Nun gucken wir, die Mannschaft gezielt zu verstärken und schauen dabei nicht nur auf Statistiken. Die Spielerinnen müssen auch charakterlich ins Team passen“, betont Bührmann.

Eine könnte Margret Skuballa sein, die ihr Engagement beim Erstligisten BC Marburg nach sieben Jahren beendet. Die 26-jährige Kapitänin stammt aus Hamburg und war in der abgelaufenen Saison mit 373 Punkten zweitbeste Scorerin, mit 39 Dreiern beste Distanzschützin und mit 121 Rebounds zweitbeste Balleinsammlerin bei den Hessinnen. Die Flügelspielerin passt also ideal ins Raster von Coach Christian Greve. „Margret Skuballa wäre für jeden Bundesligisten eine tolle Verstärkung. Wir können zum jetzigen Zeitpunkt aber nichts sagen“, wollte Bührmann einen Kontakt weder bestätigen noch dementieren. Klar ist nur: Die Hurricanes suchen eine starke deutsche Spielerin und eine dritte Amerikanerin. „Und wir sind mittlerweile eine Hausnummer. Es ist ein Vorteil, dass wir die einzige Mannschaft im gesamten Norden sind, die Bundesliga spielt.“

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