Hurricanes verlieren in Düsseldorf

Mankertz und Baden die treibenden Kräfte

Drei Dreier und insgesamt 15 Punkte steuerte Pia Mankertz in Düsseldorf bei – am Ende unterlagen ihre Hurricanes aber mit 63:73 am Rhein.
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Drei Dreier und insgesamt 15 Punkte steuerte Pia Mankertz in Düsseldorf bei – am Ende unterlagen ihre Hurricanes aber mit 63:73 am Rhein.

Die Zweitliga-Basketballerinnen der Avides Hurricanes haben eine Halbzeit lang beim Titelanwärter Capitol Bascats Düsseldorf vorne gelegen, mussten sich am Ende aber mit 63:73 beugen.

Rotenburg – Mit dem Zusammenbruch der Live-Übertragung auf dem YouTube-Kanal zu Beginn der zweiten Halbzeit verloren auch die Avides Hurricanes die Führung und den Faden. Lief es im Duell der 2. Basketball-Bundesliga zuvor noch recht rund, gerieten die Gäste beim Aufsteiger und Titelanwärter Capitol Bascats Düsseldorf nun ins Hintertreffen und unterlagen am Ende mit 63:73 (35:33). Das Team aus der Landeshauptstadt übernahm dadurch die Tabellenspitze von den Rheinland Lions, zeigte aber nur selten Aufstiegsformat.

„Der Tenor bei uns war: Eigentlich ärgerlich, dass wir es verloren haben, denn es war viel mehr drin“, meinte Hurricanes-Coach Christian Greve wenige Minute nach dem Ende. „In dem Moment, wo wir es noch einmal hätten kippen können, haben wir aber vermeidbare Fehler gemacht, sodass es eher an uns lag als am Gegner.“

Statistik

Baden (12 Punkte/2 Dreier), Suckstorff (6 Punkte/2 Dreier), Beckmann (7 Punkte), Mankertz (15 Punkte/3 Dreier), von Ass, Rosemeyer (8 Punkte), Schischkov (4 Punkte), Simon (7 Punkte/1 Dreier), Pakulat (4 Punkte/7 Rebounds).

Leicht verlegte Bälle und überflüssige Fehlpässe hatten sich die Hurricanes in diesem intensiv geführten Spiel auch schon in der ersten Halbzeit erlaubt. Erlauben können! Denn: Düsseldorf bestrafte diese Lässigkeit nicht und gestattete trotz Rebound-Übergewichts zu viele Freiheiten. Das galt vor allem auch für die Distanzwürfe, sodass Andrea Baden per Dreier auch zum 30:24 (15.) und 35:30 (18.) traf. Baden – schon zur Pause mit zehn Punkten, am Ende mit zwölf – sowie Kapitänin Pia Mankertz waren dabei die treibenden Kräfte. „Die Frage war, ob wir das in die zweite Hälfte rüberretten können“, meinte Greve und wusste die Antwort: „Das haben wir nicht geschafft.“ Vielleicht auch, weil mit Lotta Stach, Melda Tölle und Ayla Faber wichtige Alternativen wegen Prüfungen fehlten.

So lag Düsseldorf letztlich in der Rebound-Bilanz deutlich mit 38:21 vorne, während die Hurricanes dummerweise in der Turnover-Statistik mit 19:18 „siegten“. Eher ungewöhnlich auch: Gerade mal vier Freiwürfe erhielten die Gäste von den Unparteiischen Paulina Sobiestuk und Elisa Martin zugesprochen – Düsseldorf 14.

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